EV Lands­hut stürmt die Til­bur­ger Fes­tung und ge­winnt das erste Final­spiel

4:1-Aus­wärts­sieg bei Nord­meis­ter Til­burg Trap­pers be­schert dem EVL die 1:0-Füh­rung und den Heim­vor­teil in der Final-Serie der Eis­hockey-Ober­li­ga

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Niederbayerischer Jubel in den Niederlanden: Der EV Landshut gewinnt das erste Finalspiel bei den Tilburg Trappers mit 4:1.

Der Wahnsinn geht weiter! DEL 2-Aufsteiger EV Landshut ist im Finale der Eishockey-Oberliga ein echter Auswärtscoup gelungen. Die Mannschaft von Trainer Axel Kammerer setzte sich bei den Tilburg Trappers verdient mit 4:1 durch und geht nur mit dem Heimvorteil in die weiteren Partien der „Best of Five-Serie“. Das zweite Finalspiel steigt bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) im Landshuter Eisstadion am Gutenbergweg.

Bestens ausgeruht und voll motiviert gingen die Niederbayern in der niederländischen Eishockey-Hochburg aufs Eis und überzeugte letztlich auf ganzer Linie. „Es ist manchmal gar nicht so einfach nach einer längeren Pause wieder in Fahrt zu kommen. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir sind bereit den Pokal zu gewinnen“, freute sich EVL-Coach Axel Kammerer über den rundum gelungenen Ausflug nach Holland.

„Wir haben gerade das erste Drittel sehr gut gespielt, die Scheibe gut laufen gelassen und haben auch die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen“, sagte Kammerer, der im ersten Abschnitt die Treffer von Marc Schmidpeter (16.) und Max Forster (20.) bejubeln konnte. Im zweiten Drittel wechselte aber das Momentum – zuvor hatte Milosla „Mit der 2+2 Minuten Strafe gegen Tilburg sind sie durch ihr aggressives Unterzahlspiel besser reingekommen“, analysierte der EVL-Trainer.

Kurz darauf hatten die Gäste auch Glück bei einem Penalty als die Trappers nur den Pfosten trafen. Darüber hinaus gelang dem Oberliga-Serienmeiter nur ein Treffer (Hermens/51.) gegen einen überragenden EVL-Torhüter Patrick Berger, der einen echten Sahnetag erwischte. „Wir haben es im letzten Drittel wirklich mit viel Leidenschaft verteidigt. Tilburg hat da enorm Druck gemacht“, berichtet Kammerer von der niederländischen Schlussoffensive, die erst mit dem entscheidenden 1:4 durch Kapitän Max Forster (Empty Net/60.) abebbte.

„Der Unterschied war einfach, dass wir unsere Chancen genutzt haben. Mittwoch geht es in Landshut vor einer großen Kulisse weiter und wir werden alles versuchen, sie ein zweites Mal zu schlagen“, bilanzierte Kammerer.

Tickets für das zweite Finalspiel am Mittwoch (19.30 Uhr) sind online erhältlich. Sitzplatztickets sind so gut wie vergriffen.

Die Playoff-Übersicht finden Sie hier.  

EV Landshut: Berger; Zitterbart, Ostwald, Alt, Kronthaler, Ettwein, Nägele; Schmidpeter, Plihal, Horava, Baßler, Ehl, Fischhaber, Hofbauer, Forster, P.Abstreiter, Schinko, Jirik, Sedlar, Trinkberger, L.Abstreiter.

Tore: 0:1 (16.) Schmidpeter (Horava/Alt), 0:2 (20.) Forster (Hofbauer/Alt), 0:3 (24.) Horava (Plihal/Schmidpeter), 1:3 (51.) Hermens (van Dorschot/Stempher), 1:4 (60.) Forster (Kronthaler/Plihal).
Strafminuten: Tilburg: 12, Landshut: 14.
Schiedsrichter: Marc André Naust
Zuschauer: 2424