3:7 - EVL gerät zum Vier­tel­fi­nal-Auf­takt in Rück­stand

Nach 15 Sie­gen in Serie ver­liert der EV Lands­hut gegen die Saale Bulls Halle mit 3:7

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HEISSES BULLEN-RODEO: Der EVL musste sich zum Start ins Viertelfinale den Saale Bulls Halle mit 3:7 geschlagen geben. Foto: Georg Gerleigner.

Der EV Landshut muss in seiner Viertelfinal-Serie in der Eishockey-Oberliga eine Aufholjagd starten. Zum Start in die Runde der letzten Acht unterlagen die Landshuter vor 3543 Zuschauern gegen die Saale Bulls Halle mit 3:7 und liegen in der „Best of Five“-Serie mit 0:1 zurück. Nach 15 Siegen in Folge ging der EVL somit erstmals seit dem 27.Januar wieder als Verlierer vom Eis. Am Sonntag (18.15 Uhr/Sparkassen-Eisdom Halle) wollen die Landshuter nun an der Saale das Heimrecht in der Serie zurückerobern.

„Es ist schon etwas paradox: Wir waren heute zum ersten Mal in dieser Saison komplett, haben aber die schlechteste Leistung abgerufen. Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen und Halle war enorm effektiv. Da war jeder Schuss ein Treffer. Wir haben heute kein Playoff-Eishockey gespielt“, konstatierte EVL-Trainer Axel Kammerer, nachdem seine Mannschaft zum ersten Mal nach über zwei Monaten wieder den Kürzeren zog.

Die Anfangsphase gehörte allerdings noch dem EVL. „Landshut hat uns zu Beginn enorm unter Druck gesetzt. Aber wir haben auf den Führungstreffer schnell die richtige Antwort gefunden“, bilanzierte Ryan Foster, der Trainer der Saale Bulls. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt brauchten nur 55 Sekunden, um das Landshuter 1:0 durch Peter Abstreiter zu egalisieren. In der Folge ließen sich die Rot-Weißen viel zu sehr vom Haller Forechecking beeindrucken, gerieten in Unterzahl in Rückstand. Und im Mitteldrittel wurde es nicht besser: Kleine Nachlässigkeiten, wie von Christian Ettwein oder Elia Ostwald bestraften die Gäste konsequent und schraubten das Resultat bis auf 1:5. Zwischen den Pfosten ersetzte jetzt Max Englbrecht Patrick Berger und offensiv probierte der EVL noch einmal alles. Doch gerade als die Landshuter bei den Toren von Alexander Ehl (42.) und Tomas Plihal (44.) nochmal Hoffnung schöpfte, hatten Halle mit den Treffern zum 2:6 (Tyler Mosienko/43.) und 3:7 (Jannik Striepeke/46.) die passende Antwort parat. Kurzum: Halle war an diesem Abend meist einen Schritt schneller und vor allem offensiv effizienter als der EVL.

Die zweite Runde im Bullen-Rodeo folgt am Sonntag (18.15 Uhr). Mitreisenden EVL-Fans wird empfohlen sich im Hallenser Onlineshop mit Tickets einzudecken.

Die Übersicht über die Spielstände und Termine der übrigen Serien finden Sie hier.

EV Landshut: Berger (ab 29.: Englbrecht); Zimmermann, Ostwald, Alt, Kronthaler, Zitterbart, Ettwein, Nägele; Schmidpeter, Plihal, Pelletier, Ehl, Fischhaber, Baßler, P.Abstreiter, Forster, Hofbauer, Schinko, Jirik, Trinkberger.

Tore: 1:0 (10.) P.Abstreiter (Schinko/Nägele), 1:1 (10.) Ehemann (Zille/Gerstung), 1:2 (13.) Mosienko (Francis/Pietsch), 1:3 (22.) Patocka (Ehemann/Marek), 1:4 (26.) Burns (Mosienko/Francis), 1:5 (29.) Francis, 2:5 (42.) Ehl (Baßler/Fischhaber), 2:6 (43.) Mosienko (Francis), 3:6 (44.) Plihal, 3:7 (46.) Striepeke (Marek)

Strafminuten:
Landshut: 12 + 10 Zitterbart (unnötige Härte), Halle: 12 + 10 Burns (unnötige Härte).
Schiedsrichter: Robert Ruhnau
Zuschauer: 3543