15.01.2026

Heim-Triple

Freitag kommt Düsseldorf, Sonntag Crimmitschau, Dienstag Bietigheim

Heim-Triple vor starker Kulisse: Mit den eigenen Fans im Rücken will der EVL gegen Düsseldorf, Crimmitschau und Bietigheim wichtige Punkte sammeln. (Foto: Christine Vincon/EV Landshut)

Nach dem Auswärts-Doppel hat der EVL nun ein Heim-Triple vor der Brust: Los geht’s am Freitag (19.30 Uhr) mit dem Match gegen die Düsseldorfer EG, am Sonntag (17 Uhr) kommen die Eispiraten Crimmitschau und am Dienstag (19.30 Uhr) gastieren die Bietigheim Steelers in der VR-Bank Landshut Arena am Gutenbergweg.

Die Lage: Nach vier Niederlagen in Serie hat die Truppe von Cheftrainer Uwe Krupp am Sonntag mit dem 5:4 in Weiden die ersten drei Punkte im Jahr 2026 eingefahren. Nun sollen weitere folgen – gegen Gegner, die zumindest teilweise in absoluter Schlagdistanz zum EVL sind und damit voll dabei im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation. Mit Siegen kann der Rangvierte Landshut (54 Punkte) sowohl den Siebten Bietigheim (50) als auch den Achten Crimmitschau (50) auf Abstand halten und zudem den Neunten Düsseldorf (45) gar nicht erst aufschließen lassen.

Die Gegner: Bei DEL-Absteiger Düsseldorf hat man sich die bisherige Saison sicher anders vorgestellt. Und so ist auch der erhoffte Effekt des Wechsels von Cheftrainer Rich Chernomaz (nun Sportdirektor) auf Harry Lange wenige Tage vor Heiligabend weitgehend verpufft. Allerdings: Zuletzt im Straßenbahnderby gegen Krefeld passte bis auf das Ergebnis (2:3) vieles. Auch wenn der Düsseldorfer Blick weiterhin vor allem nach unten gerichtet ist: Zu unterschätzen ist die DEG jedenfalls nicht.

Genauso wenig wie Crimmitschau: Die Westsachsen müssen zwar immer wieder mal Rückschläge hinnehmen, halten sich aber im Grunde recht stabil. Topscorer ist Corey Mackin mit 14 Treffern und 27 Vorlagen. Im DEL2-Klassement noch im Mittelfeld, steht das Team von Cheftrainer Jussi Tuores in der Fairplay-Wertung ganz oben: Im Schnitt sind es gerade mal 6,5 Strafminuten pro Partie.

Und damit zu den Bad Boys nach Bietigheim. Die Steelers sitzen pro Spiel mehr als elf Minuten in der Kühlbox – Negativwert nach Ravensburg. Mit etwas härterer Gangart hat sich der DEL2-Aufsteiger nach schwierigem Saisonstart nach oben gekämpft und sich ein kleines Polster auf die Playdown-Zone geschaffen – auch dank Routinier Tyler McKneely: Der ist trotz seiner 38 Lenze immer noch in Form, stieg kurz vor Weihnachten mit seinem 497. Scorerpunkt zum alleinigen Rekordhalter der DEL2 auf. 

Das Personal: ndreas „Blacky“ Schwarz und Finn Serikow fehlen weiterhin verletzt. Oliver Stümpel und Tobi Fischer sind krank. Und Simon Seidl und Tobi Schwarz sind in Straubing eingeplant – sofern sie nicht wie am vorigen Wochenende erneut angeschlagen aussetzen müssen.

So könnt ihr dabei sein: Heimspieltickets (inklusive möglicher Karten auf dem EVL- Zweitmarkt) gibt ́s im Ticketshop unter www.evl.info. Alle Spiele werden auf www.sporteurope.tv live übertragen.