11.12.2025
EVL erwartet am Freitag Kaufbeuren und gastiert am Sonntag in Bietigheim
Auch wenn Tobias Schwarz (rechts) ebenso wie Finn Serikow und Simon Seidl wegen der U20-WM in der USA in den nächsten Wochen nicht für den EVL auflaufen kann, wird der EVL im eng getakteten DEL2-Dezember weiterhin beherzt um jeden Punkt kämpfen. (Foto: Christine Vincon/ EV Landshut)
Im Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren (Freitag, 19.30 Uhr) und im Auswärtsmatch bei den Bietigheim Steelers (17 Uhr) trifft der EV Landshut auf zwei Gegner, die sich nach dem aktuellen Tabellenstand in der Playdown-Zone befinden. Doch man darf beide Rivalen nicht nach den Rängen 13 bzw. 11 bewerten, die sie momentan belegen – zumal der EVL Ende Oktober aus den beiden ersten Partien gegen die besagten Gegner nur einen Punkt holen konnte (3:4 n.P. bzw. 3:4).
Die Gegner: Erfahrungsgemäß ist beim Duell gegen Kaufbeuren der Derby-Faktor mit allem Drum und Dran oft wichtiger als die reine Tabellenposition. Die Schwaben spielen eine schwierige, personell unruhige Saison mit Verletzungspech, Trainerwechsel und Nachverpflichtungen. Mit Tyson McLellan, Jere Laaksonen, John Rogl (verletzt) und Dominik Groß tummeln sich einige Ex-Landshuter im rot-gelben Trikot. Am letzten Wochenende war der ESVK beide Male auf der Höhe des Geschehens, kam jedoch gegen Regensburg (3:4 n.P.) und in Kassel (1:2) nicht über einen Zähler hinaus. Top- Scorer des Teams ist der Finne Henri Kanninen mit 22 Punkten (10+12). Bei Sonntags- Gegner Bietigheim hat der effektivste Stürmer Jack Dugan mit 13 Toren und 17 Assists schon die 30-Punkte-Marke geknackt. Der Aufsteiger ist nach schwachem Saisonstart immer besser ins Rollen gekommen und holte im November im Schnitt 1,70 Punkte pro Spiel, das ist die Bilanz eines Top6-Teams. Zuletzt unterlagen die Steelers in Weiden mit 1:4 und bezwangen Crimmitschau mit 3:1.
Die Lage: Mit dem stimmungsvollen 4:3 nach Penaltyschießen gegen die DEG hat der EVL Platz 4 stabilisiert, woran die neuformierten Sturmreihen ihren Anteil hatten. Dazu Uwe Krupp: „Wir hatten da seit Saisonstart sehr wenig verändert; ich denke, es war eine gute Phase, jetzt etwas anzupassen.“ Das Zusammenspiel etwa von Tobias Lindberg mit Jesse Koskenkorva und Trevor Gooch hat dem Coach gut gefallen, gleichwohl will er sich nicht in die Karten schauen lassen, was das genaue Line-up betrifft: „Wir haben ein paar gute Optionen!“
Das Personal: Finn Serikow, Tobias Schwarz und Simon Seidl reisen mit dem deutschen Nationalteam zur U20-WM in die USA und werden erst Anfang Januar zurückerwartet, so dass die drei Youngster dem EVL nach Lage der Dinge zehn Spiele nicht zur Verfügung stehen. Pascal Steck, Lukas Gaus und Luis Scheibengraber, die zuletzt überwiegend beim Kooperationspartner Erding in der Oberliga zum Einsatz kamen, können sich nun wieder am Gutenbergweg beweisen. Da der am Sonntag angeschlagen pausierende David Elsner wohl wieder mitwirken kann, fehlt „Blacky“ Schwarz als einziger weiterhin verletzungsbedingt.
So könnt ihr dabei sein: Heimspielkarten gibt ́s im Ticketshop unter www.evl.info. Beide Wochenendspiele werden wie gewohnt auf www.sporteurope.tv live übertragen.