18.10.2026

4:2-Auswärtscoup bei den Kassel Huskies

Erstes Sechs-Punkte-Wochenende für den EVL in dieser Saison

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So sehen (Auswärts-)Sieger aus: „Man of the match“ Trevor Gooch und der EVL freuen sich über den verdienten 4:2-Erfolg in Kassel.

Sechs-Punkte-Wochenende für den EV Landshut! Zwei Tage nach dem 6:3 zu Hause gegen Ravensburg eroberte die Truppe von Chefcoach Uwe Krupp beim Tabellenzweiten Kassel Huskies einen eindrucksvollen 4:2 (1:1/2:0/1:1)- Auswärtssieg. Der EVL zeigte bei den hoch eingeschätzten Nordhessen sein wohl bestes Saisonspiel und verdiente sich den Erfolg durch eine reife, abgeklärte Leistung in allen Mannschaftsteilen. „Wir waren gut bei 5 gegen 5, gut im Penaltykilling und gut im Powerplay“, stellte Trevor Gooch, der als „Man of the match“ ausgezeichnet wurde, prägnant fest.

Der EVL musste auf den erkrankten David Elsner verzichten, für ihn kehrte Tobias Lindberg, der seinerseits am Freitag krankheitsbedingt pausiert hatte, ins Line-up zurück – und wie: Der Schwede eröffnete in Minute 8 mit einem Rebound den Torreigen in der Probonio Arena. Auch wenn Kassels „Goldhelm“ Matt White zum 1:1 (12.) ausgleichen konnte, legten die Gäste schon im ersten Drittel einen coolen Auftritt hin und überzeugten mit einer vielversprechenden Balance zwischen defensiver Solidität und offensiven Spielanteilen.

Und es wurde noch besser! Im zweiten Abschnitt begegnete der Eislaufverein dem Aufstiegskandidaten in dessen eigener Halle nicht nur auf Augenhöhe, sondern war das bessere Team und ging durch Marco Roys krachenden Onetimer ins Kreuzeck mit 2:1 in Führung (25./PP). Lindberg kam bei seinem Solo (26.) dem 3:1 nah, Trevor Gooch mit seinem Pfostenschuss noch näher (37.), dann war es Oliver Stümpel, der tatsächlich den dritten Treffer für Landshut erzielte – verdienter Lohn für ein tolles Drittel, in dem der EVL passenderweise seine einzige Unterzahl in einem ununterbrochenen zweiminütigen Belagerungszustand glorreich killte.

Als Gooch mit gutem Auge und feinem Händchen im letzten Drittel mit dem zweiten Landshuter Überzahltor auf 4:1 erhöhte (45.), stiegen die Aktien der Gäste weiter. Zwar verkürzte Darren Mieszkowski gegen Ende eines vierminütigen Powerplays noch auf 4:2 (51.), doch mehr war für die Huskies an diesem Tag gegen den EVL nicht drin. Fazit von Uwe Krupp: „Um in Kassel zu gewinnen, brauchst du ein besonderes Spiel, da muss viel stimmen. Das war bei uns der Fall.“

Tore: 0:1 (07:58) Lindberg (Jobke); 1:1 (11:33) White (Garlent/Mieszkowski); 1:2 (24:22) Roy (Gooch/A. Schwarz – PP1); 1:3 (37:23) Stümpel (Mayenschein/Zikmund); 1:4 (44:10) Gooch (A. Schwarz/Roy – PP1); 2:4 (50:51) Mieszkowski (Martinovic/O ́Donnell – PP1)

EVL Aufstellung

Lukes, Dietl; A. Schwarz, Bergman, Jobke, Serikow, Mayer, Has; Park, Voit, Gaus, Gooch, Roy, T. Schwarz, Lindberg, Stieler, Immo, Mayenschein, Zikmund, Stümpel

Schiedsrichter

Sirko Hunnius/Jeroen Klijberg

Strafminuten

Kassel 8, EVL 10

Zuschauer*innen

4.170