20.01.2026

1:5-Heimniederlage gegen die Steelers

Vier Gegentore im zweiten Drittel bringen EVL auf die Verliererstraße

EV Landshut

1

:

5

Bietigheim Steelers

Tore

0
:
1

23:39´

Dronia (Sturm/Fischer)

0
:
2

27:32´

Dugan (Racuk)

0
:
3

28:13´

Preibisch

0
:
4

34:02´

Eckl (Hochreither/Fischer)

Gooch

43:09´

1
:
4
1
:
5

59:42´

Fischer (Preibisch/Sturm – EN)

0
:
1

23:39´

Dronia (Sturm/Fischer)

0
:
2

27:32´

Dugan (Racuk)

0
:
3

28:13´

Preibisch

0
:
4

34:02´

Eckl (Hochreither/Fischer)

Gooch

43:09´

1
:
4
1
:
5

59:42´

Fischer (Preibisch/Sturm – EN)

Trotz einer ausgeglichenen Schussbilanz von 36:36 zog der EVL gegen Bietigheim am Ende mit 1:5 den Kürzeren.   (Foto: Christine Vincon/EV Landshut)

Mit einer 1:5 (0:0/0:4/1:1)-Niederlage gegen die Bietigheim Steelers hat der EVL sein Heimspiel-Triple beendet. Vor 3.483 Fans in der VR-Bank Landshut Arena waren es zehneinhalb Minuten im Mitteldrittel, in denen der Eislaufverein letztlich irreparabel in Rückstand geriet – zwischen der 24. und der 35. Minute trafen die Gäste viermal und legten so die Basis für ihren Auswärtssieg, mit dem sie auf Tabellenplatz 4 kletterten. Landshut dagegen rutschte aus der Top-6-Zone heraus, die zur direkten Playoff-Teilnahme berechtigt, und belegt nun Rang 7.

Im Unterschied zum Heimsieg gegen Crimmitschau am Sonntag stand bei den Hausherren diesmal Philipp Dietl im Tor, und Jakob Mayenschein kehrte ins Line-up zurück. Nach einem weitgehend ereignisarmen, torlosen Anfangsdrittel visierte Oliver Stümpel für den EVL in Minute 23 den Pfosten an, ehe die Steelers zum entscheidenden Zwischenspurt ansetzten. Erst traf Pawel Dronia von der blauen Linie zum 0:1 (24.), dann legten Goldhelm Jack Dugan (28.) und Kapitän Alexander Preibisch (29.) bei Schnellangriffen das zweite und dritte Tor nach, bevor Bastian Eckl gar noch das 0:4 draufpackte (35.).

Als Trevor Gooch nach 189 Sekunden im Schlussabschnitt mit seinem 1:4 den EVL auf die Anzeigetafel brachte, keimte noch einmal Hoffnung am Gutenbergweg auf. Doch der Vier-Tore-Rückstand erwies sich als zu schwere Hypothek, die offensiven Bemühungen der Rot-Weißen führten zu keinen weiteren Erfolgen – auch nicht, als Coach Uwe Krupp in der 57. Minute Goalie Dietl durch einen sechsten Feldspieler ersetzte. 18 Sekunden vor dem Ende traf Mike Fischer für die Steelers zum 1:5-Endstand ins verwaiste Landshuter Tor.

„Das ist nicht so, wie wir uns das vorstellen“, stellte der EVL-Trainer fest. „Nach dem 0:1 ist das Selbstvertrauen nicht weg, aber nach dem 0:4 bekommt es schon einen Knacks. Wir sind angeschlagen, wir haben hohe Erwartungen an uns selbst und kommen damit im Moment nicht so klar, wie es sein könnte oder sein sollte. Das ist eine Phase, du musst da durch, und in der Regel kommst du besser wieder raus als du reingegangen bist.“

Am kommenden Wochenende bekommt es der EVL auswärts mit den Ravensburg Towerstars (Freitag, 20 Uhr) und zu Hause mit den Kassel Huskies (Sonntag, 17 Uhr) zu tun.

EVL Aufstellung

Dietl, Kurrer; Dietz, Dersch, Bergman, Haš, Plouffe, Lindner, Steck; Lindberg, Koskenkorva, Elsner, Gooch, Stieler, Immo, Mayenschein, Kornelli, Stümpel, Scheibengraber, Park, Gaus

Schiedsrichter

Thorsten Lajoie/Aleksander Polaczek

Strafminuten

EVL 4, Bietigheim 6

Zuschauer*innen

3.483