08.02.2026

2:5-Niederlage beim Derby in Regensburg

Vier Gegentore im zweiten Drittel bringen EVL auf die Verliererstraße

Eisbären Regensburg

5

:

2

EV Landshut

Tore

0
:
1

16:26´

Gooch (T. Schwarz)

Gajovsky (Ontl/Payeur)

17:58´

1
:
1

Payeur (Weber)

22:34´

2
:
1

Trivino (Morley)

22:50´

3
:
1

Bauer (Preto)

28:30´

4
:
1

Berardinelli

33:26´

5
:
1
5
:
2

54:05´

Kornelli (Mayenschein – SH1)

0
:
1

16:26´

Gooch (T. Schwarz)

Gajovsky (Ontl/Payeur)

17:58´

1
:
1

Payeur (Weber)

22:34´

2
:
1

Trivino (Morley)

22:50´

3
:
1

Bauer (Preto)

28:30´

4
:
1

Berardinelli

33:26´

5
:
1
5
:
2

54:05´

Kornelli (Mayenschein – SH1)

Gegen „Goldhelm“ Corey Trivino und seine Regensburger kassierte der EVL um Goalie Jonas Langmann und Verteidiger Stanislav Dietz beim vierten Aufeinandertreffen in dieser Saison die zweite Niederlage.   (Foto: Andreas Nickl)

Derby-Niederlage für den EVL: Zwei Tage nach dem 4:1-Heimsieg gegen Bad Nauheim verlor die Truppe von Chefcoach Uwe Krupp das Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg mit 2:5 (1:1/0:4/1:0). Ausschlaggebend vor 4.712 Zuschauern in der Donau-Arena war, dass die Gäste im zweiten Drittel vier Gegentore innerhalb von elf Minuten kassierten. Schon am Dienstag geht ́s für die Rot-Weißen im eng getakteten DEL2-Programm weiter, dann gastieren sie bei Schlusslicht ESV Kaufbeuren.

Der EVL – im Unterschied zum Freitag mit Jakob Mayenschein für den angeschlagen fehlenden David Elsner im Line-up – startete konzentriert ins Derby und hatte im ersten Drittel leichte Vorteile, was dank des 1:0 durch Trevor Gooch nach ebenso kampfstarker wie schlauer Vorarbeit von Tobias Schwarz auch auf der Anzeigetafel zu erkennen war (17.). Allerdings nur kurzzeitig, denn bereits in Minute 18 fälschte Eisbären-Oldie Nikola Gajovsky eine Scheibe unhaltbar für Landshuts Goalie Jonas Langmann zum Ausgleich ab.

Es folgte ein schwarzes Derby-Drittel für den Eislaufverein, eingeleitet durch einen Doppelschlag, mit dem Sam Payeur und Corey Trivino die Hausherren binnen 16 Sekunden mit 3:1 in Führung brachten (23.). Der EVL nahm eine Auszeit, doch die Eisbären wirkten weiterhin wie aufgedreht und packten durch Marian Bauer (29.) und Alex Berardinelli (34.) noch zwei weitere Treffer drauf. Bei den Oberpfälzern klappte in dieser Phase quasi alles, und dass der offensiv anhaltend bemühte EVL nach 40 Minuten ein Schussverhältnis von 28:25 zu seinen Gunsten aufwies, konnte den Schmerz der Landshuter Anhänger über den 1:5-Zwischenstand nicht lindern.

Im Schlussabschnitt verwalteten die Eisbären ihren Vorsprung; Aufregung gab ́s noch, als sich Wade Bergman und Aleandro Angaran einen Fight lieferten, für den beide eine Fünf-Minuten-Strafe kassierten (51.). Der letzte Treffer des Abends ging auf das Konto des EVL, als Jakob Mayenschein mit einem Unterzahl-Break an Goalie Jonas Neffin scheiterte und der nachsetzende Julian Kornelli den Abpraller zum 2:5-Endstand verwertete (55.).

Eisbären-Trainer Peter Flache sprach mit Blick auf die zweiten 20 Minuten von „vielleicht unserem besten Drittel in dieser Saison“, EVL-Coach Uwe Krupp ordnete einige Gegentreffer in die Kategorie „ein bisschen unglücklich“ ein und stellte zugleich fest, man habe es dem starken gegnerischen Torhüter Neffin „zu leicht gemacht, das Spiel zu spielen, was er gespielt hat“. Und im eigenen Drittel gehe es darum, „dass du in der Zuordnung da bist und auch Schüsse blockierst. Es waren einfach zu viele Sachen, die heute nicht für uns gelaufen sind.“

EVL Aufstellung

Langmann, Dietl; Dietz, A. Schwarz, Bergman, Haš, Jobke, Dersch, Serikow; Lindberg, Rundqvist, Immo, Gooch, Koskenkorva, T. Schwarz, Mayenschein, Kornelli, Stümpel, Gaus, Park, Scheibengraber

Schiedsrichter

Benjamin Hoppe/Thomas Kalnik

Strafminuten

Regensburg 11, EVL 13

Zuschauer*innen

4.712