07.12.2025

4:3 im Shootout gegen die DEG: Toller Heimsieg für den EVL

Tobias Schwarz verwandelt entscheidenden Penalty vor 4.386 Fans

EV Landshut

4

:

3

Düsseldorfer EG

Tore

0
:
1

01:25´

Linden (Faber/Bradford – PP1)

Lindberg (Gooch/ Plouffe)

15:39´

1
:
1

Lindberg (Immo/Gooch – PP1)

26:54´

2
:
1
2
:
2

29:02´

Assavoluyk (Münzenberger)

Plouffe (Dietz/Gooch)

54:19´

3
:
2
3
:
3

59:18´

Balinson (Blumenschein/Bradford – EA)

T. Schwarz (GWS)

65:00´

4
:
3
0
:
1

01:25´

Linden (Faber/Bradford – PP1)

Lindberg (Gooch/ Plouffe)

15:39´

1
:
1

Lindberg (Immo/Gooch – PP1)

26:54´

2
:
1
2
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2

29:02´

Assavoluyk (Münzenberger)

Plouffe (Dietz/Gooch)

54:19´

3
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2
3
:
3

59:18´

Balinson (Blumenschein/Bradford – EA)

T. Schwarz (GWS)

65:00´

4
:
3

Der spielentscheidende Moment: Tobias Schwarz überwindet DEG-Torhüter Niklas Lunemann im Penaltyschießen und holt den Zusatzpunkt für den EVL.   (Foto: Christine Vincon/ EV Landshut)

Das war ein tolles Eishockey-Match! In einem leidenschaftlichen DEL2-Duell bezwang der EVL die Düsseldorfer EG mit 4:3 nach Penaltyschießen (1:1/1:1/1:1/1:0) und stabilisierte damit Tabellenplatz 4. Mehr als 27 Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen in einem Punktspiel am Gutenbergweg (damals in der DEL) zogen die beiden Traditionsclubs die 4.382 Zuschauer in der VR-Bank Landshut Arena über 65 Minuten plus Shootout in ihren Bann. Die gute Nachricht: Bis zum nächsten Spiel zwischen Rot-Weiß und Rot-Gelb dauert es nicht ganz so lange: Schon am 16. Januar kommt es zum Wiedersehen auf Landshuter Eis.

Der EVL brauchte etwas Anlauf, um im Match anzukommen. Wie schon am Freitag in Crimmitschau gerieten die Rot-Weißen früh in Rückstand – Ture Linden traf nach 85 Sekunden im ersten Powerplay für die DEG. Danach waren erst mal die Gäste am Drücker, ehe sich die erste Landshuter Großchance durch Martin Haš (13.) als offensives Signal für den EVL erweisen sollte. Tobias Lindberg besorgte per Solo den 1:1-Ausgleich (16.), den Lukas Gaus (18.) oder David Stieler (20.) noch vor Drittelende sogar in eine Landshuter Führung hätten weiterdrehen können.

Diesen Schwung nahm der EVL mit in den zweiten Abschnitt, drängte aufs 2:1 – und belohnte sich: Auch bei Landshut führte das erste Überzahlspiel zum Erfolg, als erneut Lindberg das perfekte Zuspiel von Tor Immo aus kürzester Entfernung verwertete (27.). Eher unvermittelt konterte die DEG durch Daniel Assavolyuk zum 2:2 (29.). In der Folge war es ein gutklassiges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten; näher dran am dritten Tor war der EVL, der ein vierminütiges Powerplay (ab Minute 37) enorm druckvoll anlegte und massiven Druck entfachte – allerdings ohne den mehrfach in der Luft liegenden Treffer zu markieren.

So ging ́s ausgeglichen ins letzte Drittel, in dem beide Mannschaften intensiv auf Augenhöhe agierten. Dylan Plouffes Handgelenkschuss ins rechte Kreuzeck (55.) schien den EVL drei Heimpunkten näherzubringen, doch die DEG hatte buchstäblich in letzter Minute noch eine Antwort parat: Max Balinson jagte den Puck 42 Sekunden vor Schluss zum insgesamt verdienten 3:3-Ausgleich in die Maschen.

Die rasante, aber torlose Overtime, in der Landshut Vorteile hatte, trieb die Spannung weiter auf die Spitze – bis sie beim Shootout ihren Siedepunkt erreichte: Von den insgesamt sechs Schützen auf beiden Seiten konnte nur einer seinen Penalty verwandeln: Tobias Schwarz. Damit fixierte das EVL-Eigengewächs den Zusatzzähler– in seiner letzter Aktion für den Eislaufverein, bevor er ebenso wie Finn Serikow und Simon Seidl mit dem deutschen Nationalteam zur U20-WM in die USA (dauert bis 5. Januar) fliegt.

EVL Aufstellung

Langmann, Dietl; Dietz, Dersch, Plouffe, Haš, Bergman, Serikow; T. Schwarz, Stieler, Immo, Gooch, Koskenkorva, Lindberg, Stümpel, Kornelli, Wenzel, Mayenschein, Park, Gaus

Schiedsrichter

Kilian Hinterdobler/Florian Meineke

Strafminuten

EVL 6, DEG 10

Zuschauer*innen

4.382