08.01.2026

Auswärts-Doppel für den EVL

Am Freitag (19.30 Uhr) in Krefeld, Sonntag (18.30 Uhr) in Weiden

Hochkonzentriert Richtung Wochenende: Der EV Landshut startet in ein anspruchsvolles Auswärtsdoppel. Am Freitag wartet Spitzenreiter Krefeld Pinguine, am Sonntag folgt das Gastspiel bei den Blue Devils Weiden. (Foto: Christine Vincon/EV Landshut)

Auswärtsdoppelpack für den EVL! Die Truppe von Cheftrainer Uwe Krupp verbringt in diesen Tagen mehr Zeit als gewöhnlich im Mannschaftsbus: Am Freitag (19.30 Uhr) steht das Match tief im Westen der Republik bei DEL2-Spitzenreiter Krefeld Pinguine an, ehe es am Sonntag (Eröffnungsbully 18.30 Uhr) in den Nordosten Bayerns zu den Blue Devils Weiden geht.

Die Lage: Die Spiele rund um den Jahreswechsel brachten nicht die gewünschten Ergebnisse. Zwar sind die Niederbayern weiterhin beachtlicher Vierter im Klassement, doch nach drei Niederlagen am Stück ist die Konkurrenz im Rennen um ein begehrtes Heimticket im Playoff-Viertelfinale aufgerückt. Vom EVL (51 Punkte) bis runter zu Rang acht (Regensburg/48) geht es derzeit extrem eng her. Mit den ersten Zählern in 2026 soll deshalb der attraktive Tabellenplatz verteidigt werden.

Die Gegner: Krefeld führt seit Anfang Dezember das Tableau ununterbrochen an, aus den jüngsten fünf Partien gab’s zwölf Zähler, zuletzt vier Siege in Folge. Allerdings: Gleich zwei der nur sechs Saisonpleiten nach 60 Minuten kassierten die Pinguine gegen die Dreihelmenstädter – seine beiden Heimpartien gewann der EVL 5:3 und 4:1. Und: Zwar haben die Schwarz-Gelben mit Max Newton momentan den DEL2-Topscorer (42 Punkte/21 Tore/21 Assists) in ihren Reihen, doch Landshuts Tor Immo (40/18/22) steht dem Kanadier in fast nichts nach.

Nicht zu unterschätzen ist Weiden: Die Oberpfälzer beendeten zwar erst am vorigen Sonntag mit einem 4:1-Heimerfolg gegen Schlusslicht Kaufbeuren einen langen Negativlauf. Doch bei den zuvor sieben Pleiten in Serie gaben sich die Blue Devils gleich viermal lediglich nach Verlängerung oder Penaltyschießen geschlagen. Achillesferse ist die Offensive: Nur 76 Buden sind vorm Wochenende ligaweiter Negativwert. Gegen Weiden hat Landshut eine ausgeglichene Bilanz: Auf einen 4:2-Auswärtssieg folgte eine bittere 2:3-Heimniederlage.

Das Personal: Wie üblich zu dieser Jahreszeit kränkeln auch beim EVL ein paar Akteure, zudem plagen sich manche mit Blessuren herum. Wer wann zum Einsatz kommt, steht deshalb noch nicht fest. Fix ist: Die schon länger verletzten Andreas Schwarz und Finn Serikow fehlen weiterhin – genauso wie die Nachwuchsnationalspieler Tobi Schwarz und Simon Seidl, die nach ihrer Rückkehr von der U20-Weltmeisterschaft diesmal bei DEL-Kooperationspartner Straubing Tigers spielen. Dafür stößt am Wochenende Verteidiger Tobi Fischer aus der Landshuter U20 zum Profi-Kader – ein weiterer Beweis für die nachhaltige Nachwuchsarbeit am Gutenbergweg.

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