05.02.2026

Comeback für Kapitän „Blacky“ Schwarz

EVL empfängt am Freitag Bad Nauheim und bestreitet dann zwei Auswärts-Derbys

Er ist zurück: EVL-Kapitän „Blacky“ Schwarz hat nach der Verletzung, die er Mitte Oktober im Heimspiel gegen Crimmitschau erlitt, in der Reha hart für sein Comeback gearbeitet. Nun ist es soweit!   (Foto: Christine Vincon)

Mit einer höchst erfreulichen und fundamental wichtigen Personalie biegt der EVL auf die Zielgerade der DEL2-Hauptrunde ein. Der Kapitän gibt sein Comeback! Nach gut dreieinhalbmonatiger Verletzungspause meldet sich Andreas „Blacky“ Schwarz zum anstehenden Dreierpack wieder einsatzbereit und führt sein Team im Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim (Freitag, 19.30 Uhr) sowie in den Auswärts-Derbys bei den Eisbären Regensburg (Sonntag, 17 Uhr) und beim ESV Kaufbeuren (Dienstag, 19.30 Uhr) an. „Das ist eine tolle Nachricht und ein Extra-Motivationsschub“, betont der Sportliche Leiter Max Brandl, „denn ́Blacky ́ ist für unsere Mannschaft sowohl als Verteidiger auf dem Eis als auch als Führungsfigur in der Kabine von großer Bedeutung. Er hat in der Reha extrem hart für seine Rückkehr gearbeitet, über die wir uns alle sehr freuen!“

Die Lage: Nach Sieg und Niederlage am vergangenen Wochenende steht der Eislaufverein weiterhin auf Rang 7. Die direkten Playoff-Plätze bleiben in Sichtweite – sowohl der Sechste Regensburg als auch der Fünfte Bietigheim haben vier Punkte mehr auf dem Konto. Andererseits lauern der Achte Düsseldorf und der Neunte Weißwasser bei nur einem bzw. zwei Zählern Rückstand auf ein tabellarisches Überholmanöver.

Die Gegner: Freitags-Gegner Bad Nauheim kämpft als Zwölfter bei sieben Punkten Abstand zu Platz 10 um den Anschluss an die Pre-Playoff-Zone und hat nach der Trennung von Peter Russell in dieser Woche den Finnen Antti Karhula als neuen Trainer vorgestellt – der 49-Jährige hat schon internationale Erfahrung in der Slowakei, Ungarn, Slowenien und zuletzt in Polen gesammelt. Die jüngsten Ergebnisse der Hessen lassen keine klare Formkurve erkennen: So verloren sie zu Hause gegen Schlusslicht Kaufbeuren (0:2), bezwangen aber Spitzenreiter Krefeld (3:2 n.P.). In Ravensburg gab es eine 1:6-Pleite.

Sonntags-Rivale Regensburg hatte zuletzt drei Heimspiele in Folge und gewann zwei davon (5:2 gegen Ravensburg, 1:0 gegen Rosenheim), während man am Sonntag gegen Kassel mit 3:6 verlor. Nach wie vor ist Goalie Jonas Neffin mit einer Fangquote von 92,75 Prozent absoluter Leistungsträger, nicht ohne Grund wird er für die kommende Saison mit den „großen“ Eisbären in Berlin in Verbindung gebracht.

Für Dienstags-Gegner Kaufbeuren geht ́s im Hauptrunden-Finish realistischerweise um Schadensbegrenzung, aktuell weist die Tabelle für das Schlusslicht einen Rückstand von 16 Punkten auf den Vorletzten Freiburg aus. Nahziel des ESVK dürfte also sein, die Differenz auf maximal 10 Zähler zu begrenzen, um nicht mit einem Malus in die Playdowns zu gehen. An der Bande des Derby-Konkurrenten steht ein alter Bekannter mit Landshuter Vergangenheit: Leif Carlsson, der von Januar 2020 bis November 2021 den EVL trainierte.

Das Personal: Neuzugang David Rundqvist steht vor seinem Debüt im EVL-Trikot. Colton Jobke, der am Sonntag in Freiburg nach dem ersten Drittel raus musste, ist ebenso wieder an Bord wie der am letzten Wochenende fehlende Seonwoo Park. Tobias Schwarz stürmt erneut per Förderlizenz für seinen Heimatverein. Es fehlen die verletzten Dylan Plouffe und David Stieler.

So könnt ihr dabei sein: Heimspieltickets gibt es unter www.evl.info, während www.sporteurope.tv wie gewohnt alle Partien live überträgt.