15.02.2026
1:3-Niederlage nach starkem Auftritt beim Tabellenführer
Weiß (Korus/Zengerle)
01:31´
Konze (Newton/Müller)
37:36´
Santos (Gogulla/Newton)
47:52´
53:32´
Koskenkorva (Immo/Gooch)
Weiß (Korus/Zengerle)
01:31´
Konze (Newton/Müller)
37:36´
Santos (Gogulla/Newton)
47:52´
53:32´
Koskenkorva (Immo/Gooch)
Goalie Philipp Dietl stellte sich in Krefeld dem torhungrigsten Angriff der Liga mit einer höchst respektablen Leistung entgegen – wie das gesamte Landshuter Team. (Foto: Christoph Jürgens)
Richtig starke Leistung ohne Lohn: Trotz des besten Auswärtsauftritts seit geraumer Zeit musste der EVL bei Spitzenreiter Krefeld Pinguine eine 1:3 (0:1/0:1/1:1)-Niederlage akzeptieren. Vor 5.567 Zuschauern in der Yayla-Arena waren die ersatzgeschwächten Niederbayern über die gesamte Spielzeit so kompetitiv, „dass wir uns immer eine Chance geben konnten auf einen Punkt oder sogar zwei oder drei“, sagte Uwe Krupp. Zugleich äußerte sich der Coach anerkennend über den Aufstiegsfavoriten: „Krefeld war den Ticken besser.“
Für den angeschlagenen David Rundqvist rückte Elias Lindner ins offensive Line-up, und im Tor kam nach Jonas Langmann am Freitag diesmal Philipp Dietl zum Einsatz. Dylan Plouffe, Colton Jobke, David Stieler und David Elsner fehlten weiterhin. Dass die Landshuter schon nach 91 Sekunden durch ein Stochertor von Alexander Weiss in Rückstand gerieten, brachte sie keineswegs aus dem Konzept. Der EVL zeigte einen mutigen Auftritt und klopfte u.a.mit einem Lattentreffer von Alex Dersch (17.) am Gehäuse von Krefelds Keeper Danny aus den Birken an, der an seinem 41. Geburtstag auch im weiteren Spielverlauf das Glück des Tüchtigen hatte.
Das zweite Drittel wurde eingerahmt von zwei Landshuter Großchancen, bei denen Trevor Gooch (22.) und Tobias Lindberg (40.) am Pinguine-Goalie scheiterten. Auf der Gegenseite ließ Philipp Dietl gegen Mathew Santos spektakulär die Fanghand sprechen (36.), und zwischendurch gab es in kurzer Abfolge ein kleines Alu-Festival in der Yayla- Arena: Weiss (27.) und Daniel Bruch (30.) für Krefeld sowie Julian Kornelli (28.) beim EVL visierten allesamt den Pfosten an. Einen Treffer gab ́s aber doch im Mittelabschnitt: Verteidiger Carl Konze stellte bei einem Vorstoß auf 2:0 (38.) – ein Zwischenstand, den der EVL nicht verdient hatte.
Als Mathew Santos in Minute 48 das 3:0 für die Pinguine draufpackte, roch es nach Vorentscheidung. Aber der Eislaufverein blieb wehrhaft, verkürzte nach einem Super- Angriff über Trevor Gooch und Tor Immo durch Jesse Koskenkorva auf 3:1 (54.) und legte im Endspurt noch einmal zu. Dreieinhalb Minuten vor Schluss zog Uwe Krupp den Torhüter und sorgte in Verbindung mit der einzigen Krefelder Strafe des Abends für eine 6-gegen-4-Überzahl, in der Landshut enormen Druck aufbaute, ohne allerdings ein weiteres Mal zu treffen.
EVL Aufstellung
Dietl, Kurrer; Dietz, Haš, Bergman, Dersch, A. Schwarz, Serikow; Mayenschein, Kornelli, Wenzel, Gooch, Koskenkorva, Immo, Lindberg, Gaus, Stümpel, Lindner, Park, Scheibengraber
Schiedsrichter
David Cespiva/Michael Klein
Strafminuten
Krefeld 2, EVL 4
Zuschauer*innen
5.567