18.09.2026

EVL holt Auftaktsieg bei den Lausitzer Füchsen

Tor Immo, David Elsner und Marco Roy treffen beim 3:1 in Weißwasser

Lausitzer Füchse

1

:

3

EV Landshut

Tore

Saffran (Brännstam/Breitkreuz)

03:34´

1
:
0
1
:
1

14:25´

Immo (Zikmund/Has)

1
:
2

53:58´

Elsner (Stieler)

1
:
3

59:58´

Roy (EN/technisches Tor)

Saffran (Brännstam/Breitkreuz)

03:34´

1
:
0
1
:
1

14:25´

Immo (Zikmund/Has)

1
:
2

53:58´

Elsner (Stieler)

1
:
3

59:58´

Roy (EN/technisches Tor)

Goalie Stepan Lukes war ein hervorragender Rückhalt für den EVL beim 3:1-Erfolg in Weißwasser.      (Foto: Thomas Heide)

Erfolgreicher Saisonstart für den EVL! Das Team von Chefcoach Uwe Krupp gewann am 1. Spieltag bei den Lausitzer Füchsen mit 3:1 (1:1/0:0/2:0) und betrieb so beste Eigenwerbung für den Heimauftakt am Sonntag (17 Uhr) gegen die Düsseldorfer EG.

Vor 2.523 Zuschauern in der Eisarena Weißwasser fiel die Entscheidung in den letzten gut sechs Minuten, als der Eislaufverein in abgezockter Manier das Spiel auf seine Seite zog. Kurios: Zwar wurden dem EVL im Laufe der Partie gleich zwei Treffer nach Videobeweis aberkannt – aber ausgerechnet jene beiden Spieler, die davon betroffen waren, erzielten in der Schlussphase die gültigen Tore zum 2:1 und 3:1: David Elsner und Marco Roy.

Der Siebte und der Achte der letztjährigen Hauptrunde lieferten sich ein ausgeglichenes Anfangsdrittel, in dem zunächst die Gastgeber am Drücker waren und durch Noel Saffran früh in Führung gingen (4.). Doch in der Folge nahm der EVL das Heft in die Hand. Dem vermeintlichen 1:1 von Elsner (13.), das die Referees zurücknahmen, schickten die Rot-Weißen nur wenig später den tatsächlichen Ausgleich hinterher, als Tor Immo nach präzisem Assist von Ladislav Zikmund einen sehenswerten Angriff veredelte (15.). Der „Goldhelm“ der vergangenen Saison eröffnete also auch die Landshuter Offensivproduktion 2026/27.

Im Mittelabschnitt hatte Weißwasser optische Vorteile und ein gewisses Chancenplus, aber Stepan Lukes im EVL-Gehäuse stand sehr stabil. Aufregung auf beiden Seiten gab es nach 38 Minuten, als Tobias Lindberg hüben und quasi im Gegenzug David Rundqvist drüben am jeweiligen Führungstreffer schnupperten – mehr aber nicht. Mit 1:1 ging ́s ins letzte Drittel.

Dort war der EVL wieder besser im Spiel. Als Marco Roy im Powerplay traf (53.), schritten die Schiedsrichter erneut zum Videobeweis und annullierten das Tor. Doch wie schon im ersten Drittel ließ der nächste, dann gültige Treffer nicht lange auf sich warten. Nach Puckeroberung in der neutralen Zone besorgte Elsner im kongenialen Zusammenspiel mit David Stieler das 2:1 (55.) für die Landshuter, die ihren Vorsprung abgeklärt behaupteten und zwei Sekunden vor Schluss sogar noch auf 3:1 erhöhten, weil die Füchse einen Schuss von Roy auf das leere Gehäuse mit einem Schlägerwurf stoppen wollten, was als technisches Tor gewertet wurde.

EVL Aufstellung

Lukes, Dietl; A. Schwarz, Dersch, Mayer, Has, Bergman, Serikow, Jobke; Gooch, Roy, T. Schwarz, Mayenschein, Stieler, Elsner, Zikmund, Lindberg, Immo, Park, Voit, Gaus

Schiedsrichter

Achim Moosberger/Tony Engelmann

Strafminuten

Lausitzer Füchse 6, EVL 6

Zuschauer*innen

2.523