30.01.2026
David Elsner und Trevor Gooch treffen beim 2:1-Sieg gegen Lausitzer Füchse
05:01´
Saakyan (D`Aoust/Knobloch)
Elsner (Immo/Bergman – PP2)
35:15´
Gooch (Elsner/Bergman – PP1)
36:03´
05:01´
Saakyan (D`Aoust/Knobloch)
Elsner (Immo/Bergman – PP2)
35:15´
Gooch (Elsner/Bergman – PP1)
36:03´
So sehen Sieger aus: Trevor Gooch (Mitte) und David Elsner (links neben ihm) waren die EVL-Torschützen beim 2:1 gegen Weißwasser – „Goldhelm“ Tor Immo, Wade Bergman und Tobias Lindberg gratulieren. (Foto: Christine Vincon/EVL)
Das war ein Arbeitssieg, wie er im Buche steht: Nach schwierigen Wochen und zuletzt drei Niederlagen gewann der EVL am Freitagabend das Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse verdient mit 2:1 (0:1/2:0/0:0). Vor 3.865 Zuschauern in der VR-Bank Landshut Arena ließen sich die Gastgeber von einem frühen Rückstand nicht beirren und zog mit einer starken Willensleistung das Spiel und damit drei – tabellarisch und psychologisch – eminent wichtige Punkte auf ihre Seite.
Beim EVL gab Neuzugang Colton Jobke sein Debüt, und Tobias Schwarz stand erstmals seit 7. Dezember wieder im Line-up. Es fehlten neben den Verteidigern „Blacky“ Schwarz und Dylan Plouffe mit David Stieler und Seonwoo Park auch zwei verletzte bzw. angeschlagene Stürmer. Exakt 5 Minuten und 1 Sekunde standen auf der Uhr, als die Gäste durch Georgiy Saakyan den ersten Treffer des Abends erzielten. Dieses 0:1 hatte auch nach Ende des unspektakulären Anfangsdrittels Bestand.
Auch im zweiten Durchgang gab es zunächst kaum Torszenen, ehe der EVL ab der 30. Minute das Tempo und die offensive Intensität massiv erhöhte. Bei den Chancen von Jakob Mayenschein (32.), Oliver Stümpel und Finn Serikow (beide 34.) blieb der Erfolg noch aus, doch als sich Weißwasser drei Strafen in kurzer Abfolge leistete, schlug das beste Powerplay der Liga mal wieder gnadenlos zu: David Elsner jagte die Scheibe in doppelter Überzahl zum längst verdienten 1:1-Ausgleich in die Maschen (36.), und nur 48 Sekunden später verwertete Trevor Gooch, von Elsner mit allerfeinstem Pass auf die Reise geschickt, einen Highspeed-Konter im Alleingang zum 2:1 – nicht gerade ein klassisches, wohl aber ein formales Powerplaytor.
Wie sich herausstellen sollte, war dies schon das Game Winning Goal. Gooch, einmal mehr auffälligster Mann in den Landshuter Reihen, hatte im letzten Drittel noch zwei weitere hochkarätige Gelegenheiten (53./55.), ohne aber das beruhigende 3:1 erzielen zu können. So bemühten sich die Füchse bis zum Schluss redlich um den Ausgleich, konnten Jonas Langmann aber kein zweites Mal überwinden. Der Goalie stand extrem stabil und konnte sich zudem auf eine kompakte Abwehr verlassen. Als es während einer späten Unterzahl noch etwas enger wurde, steigerte die EVL-Defensive ihre Leidenschaft noch um ein paar weitere Prozent und blockte einige Schüsse aufopferungsvoll.
„Die Special Teams waren spielentscheidend“, bilanzierte Uwe Krupp. „Aus der Überzahl konnten wir Kapital schlagen, und in Unterzahl sind wir gut gestanden.“ Der Coach betonte: „Heute stand im Vordergrund, dass wir als Mannschaft füreinander kämpfen. Es waren viele gute Momente für uns drin, was Emotionalität und Kampfgeist betrifft. Die Jungs wollten heute unbedingt Punkte holen, und das ist uns gelungen!“
EVL Aufstellung
Langmann, Dietl; Jobke, Haš, Dietz, Dersch, Bergman, Serikow, Fischer; Gooch, Koskenkorva, Stümpel, T. Schwarz, Lindberg, Immo, Mayenschein, Kornelli, Elsner, Lindner, Gaus, Scheibengraber
Schiedsrichter
Zsombor Pálkövi/Ruben Kapzan
Strafminuten
EVL 8, Weißwasser 12
Zuschauer*innen
3.865