18.01.2026
Trevor Gooch Doppeltorschütze beim Heimsieg gegen Crimmitschau
21:56´
Mackin (Wruck)
22:42´
Trépanier (Veber)
Immo (Bergman/Elsner – PP1)
31:20´
Gooch (Dersch/Plouffe)
32:28´
Lindberg (Koskenkorva)
40:21´
43:03´
Mackin (SH1)
Stieler (Lindberg/Bergman – PP1)
47:09´
Gooch (EN)
57:36´
Lindner (Stümpel – EN)
59:24´
21:56´
Mackin (Wruck)
22:42´
Trépanier (Veber)
Immo (Bergman/Elsner – PP1)
31:20´
Gooch (Dersch/Plouffe)
32:28´
Lindberg (Koskenkorva)
40:21´
43:03´
Mackin (SH1)
Stieler (Lindberg/Bergman – PP1)
47:09´
Gooch (EN)
57:36´
Lindner (Stümpel – EN)
59:24´
David Stieler brachte den EVL in einem intensiven Match mit dem Powerplaytor zum 4:3 auf die Erfolgsspur. (Foto: Christine Vincon/EV Landshut)
Das nennt man eine starke Reaktion! Zwei Tage nach der 4:7-Niederlage gegen die DEG bezwang der EVL die Eispiraten Crimmitschau mit 6:3 (0:0/2:2/4:1). Auf dem Weg zu diesem wichtigen Heim-Dreier von 4.210 Zuschauern in der VR-Bank Landshut Arena ließ sich der Eislaufverein auch von einem zunächst ungünstigen Spielverlauf nicht beirren und rang die Westsachsen in einem umkämpften Match am Ende verdient nieder. Am Dienstag (19.30 Uhr) schließt der Eislaufverein sein Heimspiel-Triple ab, dann gastieren die Bietigheim Steelers am Gutenbergweg.
Im Vergleich zum Düsseldorf-Spiel hatte Cheftrainer Uwe Krupp als Torhüter Jonas Langmann für Philipp Dietl nominiert sowie im Sturm Oliver Stümpel und Elias Lindner anstelle von Jakob Mayenschein und Yannick Wenzel. Dass es nach 20 Minuten noch 0:0 stand, war einigermaßen erstaunlich und für den EVL unglücklich, der bei Pfostentreffern von Martin Haš (7.) und David Elsner (11.) wie auch bei der Riesenchance für David Stieler (17.) ganz nah an der Führung war. Die gelang jedoch eingangs des zweiten Drittels den Gästen – dem 0:1 durch Corey Mackin (21.) ließ Maxim Trépanier nur 46 Sekunden später das 0:2 folgen.
Coach Krupp reagierte mit einer Auszeit und sah dann, wie sich sein Team für permanente Offensivbemühungen endlich belohnte – ebenfalls per Doppelschlag: Erst verkürzte Tor Immo im Powerplay auf 1:2 (32.), dann packte Trevor Gooch den 2:2- Ausgleich drauf (33.). Ein beherzter Fight zwischen Wade Bergman und Eispirat Tim McGauley heizte die Stimmung auf dem Eis und auf den Rängen weiter an; beide Kontrahenten erhielten eine Fünf-Minuten-Strafe aufgebrummt (34.). In einem wahrlich ereignisreichen Mittelabschnitt musste zudem Goalie Jonas Langmann nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Martin Haš das Tor räumen, ab Minute 36 übernahm Philipp Dietl den Job im Gehäuse der Hausherren, die vor dem zweiten Pausentee u.a. durch Jesse Koskenkorva (36.) und Trevor Gooch (40.) noch gute Chancen auf den dritten Treffer hatten.
Diesmal war die Landshuter Führung nur aufgeschoben: Tobias Lindberg traf nach 21 Sekunden im Schlussdrittel zum 3:2, ehe Crimmitschaus Robin Veber nur zehn Sekunden später nach einem Check gegen den Kopf von Wade Bergman (der später weiterspielen konnte) mit einer Fünf-Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe ausgeschlossen wurde. Im daraus resultierenden Powerplay ging der Schuss für den EVL allerdings nach hinten los: Mackin glich mit einem Solo zum 3:3 aus (44.).
Doch die Gastgeber steckten auch diesen Nackenschlag weg und stellten durch David Stieler in Überzahl die Weichen tatsächlich auf Sieg (47.). Nachdem sich Philipp Dietl den Eispiraten noch in der einen oder anderen heiklen Situation als Stopp-Schild in den Weg gestellt hatte, machten Trevor Gooch (58.) und Elias Lindner 36 Sekunden vor Schluss den Deckel drauf – 6:3 für den EVL!
„Die Jungs haben heute wirklich viel Charakter gezeigt“, lobte Uwe Krupp sein Team. „Wir haben auch viel Energie von den Zuschauern bekommen. Das war ein Sieg für den EV Landshut, an dem alle beteiligt waren!“
EVL Aufstellung
Langmann (ab 36. Dietl); Dietz, Dersch, Bergman, Haš, Plouffe, Steck; Lindberg, Koskenkorva, Elsner, Gooch, Stieler, Immo, Lindner, Kornelli, Stümpel, Scheibengraber, Park, Gaus
Schiedsrichter
Benjamin Hoppe/Alexander Singer
Strafminuten
EVL 11, Crimmitschau 20 plus Spieldauerdisziplinarstrafe Veber
Zuschauer*innen
4.210