27.01.2024

EVL triumphiert bei Derby-Spektakel

Derbysieger, Derbysieger! Der EV Landshut gewinnt auch das vierte Derby der Saison gegen die Starbulls Rosenheim und triumphiert in der ausverkauften Fanatec Aren mit 6:2

EV Landshut

6

:

2

Starbulls Rosenheim
Tore

Bergman (Stieler/Pageau) (PP1)

10:44´

1
:
0

Kornelli (Thomas Brandl/Zucker) (PP1)

13:34´

2
:
0

Cameron (Bergman/Koskenkorva)

23:22´

3
:
0

Thomas Brandl (Andreas Schwarz/Kornelli)

28:38´

4
:
0
4
:
1

30:11´

Duke (Vollmayer) (PP1)

4
:
2

31:58´

Hauner (Streu) (PP1)

Stieler (Koskenkorva/Pageau)

34:22´

5
:
2

Cameron (Bergman/Pageau)

44:51´

6
:
2

Bergman (Stieler/Pageau) (PP1)

10:44´

1
:
0

Kornelli (Thomas Brandl/Zucker) (PP1)

13:34´

2
:
0

Cameron (Bergman/Koskenkorva)

23:22´

3
:
0

Thomas Brandl (Andreas Schwarz/Kornelli)

28:38´

4
:
0
4
:
1

30:11´

Duke (Vollmayer) (PP1)

4
:
2

31:58´

Hauner (Streu) (PP1)

Stieler (Koskenkorva/Pageau)

34:22´

5
:
2

Cameron (Bergman/Pageau)

44:51´

6
:
2

AUF ZUR GROSSEN DERBY-PARTY! Der EVL erzielte gegen Rosenheim gleich ein halbes Dutzend Tore und hatte eine Menge Grund zu Jubeln. Foto: Christian Fölsner.

Oh, wie ist das schön! Die Puckjäger des EV Landshut haben ihren Ruf als Derby-Spezialisten einmal mehr bestätigt. Dank einer über 60 Minuten dominanten Leistung setzten sich die Niederbayern in der ausverkauften Fanatec Arena gegen die Starbulls Rosenheim hochverdient mit 6:2 durch.

„Ich bin sehr stolz auf den Auftritt. Das war eine grundsolide Leistung. Wir wollen uns jedes Spiel verbessern und haben heute gezeigt, zu was wir in der Lage sind, wenn unsere Reifen vollgepumpt sind“, fasste EVL-Trainer Heiko Vogler einen aus EVL-Sicht rundum gelungenen Eishockey-Abend zusammen. Besonders bemerkenswert war die starke Leistung der Rot-Weißen in Überzahl. Gleich vier Powerplay-Tore bildeten nämlich die Grundlage für den umjubelten Erfolg der Hausherren.

Von Beginn an gab der EVL die Rechnung vor, ging gerade im Forechecking aggressiv zu Werke und erzwang damit auch die eine oder andere Strafzeit. Prompt waren Wade Bergman (11.) und Julian Kornelli (14.) zur Stelle und schossen ihre Farben mit zwei gekonnten Schlenzern bei denen Schlussmann Pöpperle die Sicher verstellt war, in Führung. In diesem Takt ging es auch im Mittelabschnitt weiter. Erst trafen Luca Zitterbart und Alex Tonge nur das Torgestänge, dann schraubten Brett Cameron (24.) und Thomas Brandl (29.) – diesmal im Fünf gegen Fünf – sehr zur Freude der begeisterten EVL-Fans das Resultat auf 4:0.

Für Rosenheims Goalie Tomas Pöpperle war der Arbeitstag damit übrigens beendet, für ihn rückte nun Christopher Kolarz zwischen die Pfosten. Was folgte war die einzige Phase in der der EVL etwas zu leichtsinnig agierte. Und so kam Rosenheim wieder zurück in die Partie: Topscorer Reid Duke und Norman Hauner brachten den SBR mit zwei Powerplaytoren innerhalb von zwei Minuten wieder zurück ins Spiel. Doch der EVL bewahrte jetzt die nötige Ruhe und zeigte vor allem in numerischer Überlegenheit eines der besten Spiele in dieser Saison. So war es David Stieler, der mit dem Treffer zum 5:2 (36.) – natürlich im Powerplay – die EVL-Fans beruhigte. Im letzten Drittel war dann auch Brett Cameron noch einmal zur Stelle und erzielte den vierten Powerplay-Treffer des EVL an diesem Abend und krönte eine richtig souveräne Vorstellung seiner Mannschaft. Vier Spiele gegen den Erzrivalen aus Rosenheim brachten dem EVL zwölf Punkte. Besser hätten die Derbys wirklich nicht laufen können.

Weiter geht’s für den EV Landshut am Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen, die am Freitag bei den Bietigheim Steelers mit 3:1 gewonnen haben.

EVL Aufstellung

Langmann, Dietl; Pageau, Bergman, Rogl, Zitterbart, Brückner, Andreas Schwarz, Echtler; Koskenkorva, Tonge, Cameron, Thomas Brandl, Kornelli, Zientek, Stieler, Schitz, Zucker, Linus Brandl, Tobias Schwarz.

Schiedsrichter

Kilian Hinterdobler / Vladislav Gossmann

Strafminuten

Landshut: 8, Rosenheim: 12

Zuschauer*innen

4448 (ausverkauft)