28.10.2026

Gute Nachwuchsarbeit ist und bleibt die DNA

Harmonische Mitgliederversammlung: EVL will sich kontinuierlich weiterentwickeln

Blicken optimistisch in die Zukunft des EVL: Beiratsvorsitzender Michael Imhoff, Präsident Alexander Steiger, Schatzmeister Jörg Wollny, 3. Vorsitzender Raimund Plomer, Nachwuchsleiter Christoph Wohlgemuth (vorne von links) sowie 2. Vorsitzender Hans Rampf (im Hintergrund) bei der diesjährigen Mitgliederversammlung.

In harmonischer Stimmung ging die Mitgliederversammlung des EV Landshut am Dienstagabend im VIP-Raum der VR-Bank Landshut Arena über die Bühne. Die Verantwortlichen um Präsident Alexander Steiger informierten die Anwesenden über die aktuelle Entwicklung des EVL, anschließend erfolgte einstimmig die Entlastung des Vorstands. Auch eine Satzungsänderung, die die Auflösung der Doppelstruktur von zwei Beiräten für die Spielbetrieb-GmbH und den e.V. vorsah, wurde einstimmig angenommen; künftig verbleibt ein Gesamtbeirat.

Steiger betonte das gute Miteinander zwischen dem Vorstand des EVL sowie der Geschäftsführung und dem Beirat der Spielbetrieb GmbH. Zudem habe man mit Oberbürgermeister Thomas Haslinger „einen großen Förderer und Fan“ an der Stadtspitze. Der Präsident bekräftigte einmal mehr das grundsätzliche Bekenntnis zur EVL-DNA: Dies ist und bleibt die ambitionierte, nachhaltige Jugend- und Nachwuchsarbeit. Bei Olympia seien heuer drei Landshuter dabei gewesen, ohne die Verletzung von Tom Kühnhackl wä ren es sogar vier gewesen.

Mit Blick auf die EVL Spielbetrieb-GmbH unterstrich Steiger, dass man dort sowohl wirtschaftlich als auch sportlich sehr solide aufgestellt sei. Durch gezielte „Investitionen in unser Fundament“ habe man die strategischen Voraussetzungen geschaffen, um auch in Zukunft stabil zu sein und erfolgreich zu agieren.

Wie Schatzmeister Jörg Wollny darlegte, liege der Etat des Stammvereins bei 790.000 Euro. Gut die Hälfte der Ausgaben entfalle auf die Trainer, womit der EVL seine Wertschätzung für hochqualifizierte Nachwuchsarbeit mit Leben erfülle. „Wir investieren“, ergänzte Alexander Steiger, „bewusst viel in Skills, Athletik und die generelle Ausbildung der jungen Spieler. In der Jugendarbeit gehören wir zu den Top 5 in Deutschland. Darauf sind wir sehr stolz, zugleich wollen wir uns kontinuierlich weiterentwickeln.“

Mit dem erstmaligen Erreichen des „5-Sterne-Plus“-Zertifikats bekam der EVL den hohen Standard seine Nachwuchsarbeit vom DEB offiziell bestätigt. Als nächster Entwicklungsschritt ist das Projekt „Partnerschule des Wintersports“ angelaufen: Junge Talente können von der Kooperation zwischen EVL und Staatlicher Realschule bzw. Hans-Leinberger-Gymnasium profitieren, schulische Bildung und leistungssportliche Förderung gehen hier Hand in Hand.

Nachwuchsleiter Christoph Wohlgemuth berichtete, dass die Zahl der Nachwuchsspieler beim EVL um 59 auf 377 angestiegen sei. Um diese kümmerten sich sechs hauptamtliche und acht nebenberufliche Trainer sowie 24 ehrenamtliche Betreuer und zahlreiche weitere Helfer. Dass auch in der Eiskunstlaufabteilung engagiert und erfolgreich gearbeitet werde, wurde in den Ausführungen von Alexandra Brunner deutlich. Als eines der Highlights ist die Teilnahme von rund 100 Kindern am Weihnachtssingen im Eisstadion am 22. Dezember geplant.

Abschließend nannte Alexander Steiger als Ziel für die Zukunft die Gewinnung neuer Mitglieder (aktuell ca. 1.100). „Der EVL“, so der Präsident, „hat einen enormen Identifikationswert für die Menschen in der Stadt und der Region. Das sollte sich in einer noch höheren Mitgliederzahl zeigen. Daran wollen wir arbeiten.“