23.01.2026
3:6-Niederlage in einem Match mit Überlänge
Tufto (Ketterer)
08:10´
Tufto (N. Latta)
19:01´
Czarnik (Karlsson)
23:51´
26:36´
Mayenschein (Park/Plouffe)
Rassell (Czarnik/Karlsson)
31:13´
Pfaffengut (Sezemsky/Karlsson)
40:28´
Schindler (Tufto/Gerg)
42:11´
47:39´
Immo (Gooch)
50:23´
Stieler (Immo/Lindberg – PP1)
Tufto (Ketterer)
08:10´
Tufto (N. Latta)
19:01´
Czarnik (Karlsson)
23:51´
26:36´
Mayenschein (Park/Plouffe)
Rassell (Czarnik/Karlsson)
31:13´
Pfaffengut (Sezemsky/Karlsson)
40:28´
Schindler (Tufto/Gerg)
42:11´
47:39´
Immo (Gooch)
50:23´
Stieler (Immo/Lindberg – PP1)
Ravensburgs Stürmer Odeen Tufto gegen EVL-Goalie Philipp Dietl – am Ende eines langen Eishockey-Abends hatten die Towerstars mit 6:3 die Nase vorn. (Foto: Kim Enderle)
Keine Punkte für den EVL in Ravensburg: Das Team von Chefcoach Uwe Krupp verlor das Auswärtsspiel bei den Towerstars mit 3:6 (0:2/1:2/2:2) und verharrt damit auf Tabellenplatz 7. 2.981 Zuschauer sahen ein DEL2-Match mit Überlänge, weil ein Loch im Eis der CHG Arena im zweiten Drittel eine längere Unterbrechung erzwang, so dass die Partie insgesamt annähernd drei Stunden dauerte.
Beim EVL stand Verteidiger Finn Serikow nach seiner Verletzung erstmals seit 7. Dezember wieder im Team. Nach relativ verhaltenem Beginn avancierte Ravensburgs Odeen Tufto zum Mann des ersten Drittels. In der 9. Minute verwertete der US-Boy den Rebound seines eigenen Solos zum 1:0 und sattelte 59 Sekunden vor der Pausensirene das 2:0 drauf.
Der Ex-Landshuter Robbie Czarnik brachte die Hausherren in der 23. Minute mit 3:0 in Front, was Jakob Mayenschein in Minute 27 mit dem 3:1 beantwortete, als er die Scheibe aus Nahdistanz buchstäblich ins Ravensburger Gehäuse hineinarbeitete. Es folgte eine stärkere Phase des EVL, der vor allem während einer Überzahl am zweiten Treffer schnupperte. Doch der gelang nicht, stattdessen markierte Mark Rassell, der beste Torschütze der DEL2, mit seinem 28. Saisontreffer das 4:1 für die Towerstars (32.).
Exakt 32:01 Minuten standen auf der Uhr, als Unvorhergesehenes passierte: Ein Loch im Eis machte das Weiterspielen unmöglich, die Referees entschieden, die zweite Drittelpause vorzuziehen. Diese dauerte wegen offenbar nicht ganz einfacher Reparaturarbeiten rund eine Dreiviertelstunde, danach wurde das Spiel ohne weitere Pause zu Ende gebracht.
Nach 40 Minuten wechselten beide Mannschaften rasch die Seiten, nur 28 Sekunden später erhöhte Denis Pfaffengut auf 5:1 und in der 43. Minute Nicolas Schindler auf 6:1 für Ravensburg, woraufhin EVL-Coach Krupp eine Auszeit nahm. Tor Immo (48.) und David Stieler im Powerplay (51.) konnten noch auf 6:3 verkürzen.
„Sechs Gegentore sind einfach zu viel“, befand Uwe Krupp und fügte hinzu: „Wir sind in einer Phase, wo Fehler von uns gnadenlos bestraft werden. Da müssen wir durch, und die Fehler, die wir machen, müssen wir abstellen.“ Am Sonntag um 17 Uhr empfängt der EVL die Kassel Huskies.
EVL Aufstellung
Dietl, Kurrer; Dietz, Dersch, Bergman, Serikow, Plouffe, Fischer, Becker; Lindner, Kornelli, Stümpel, Lindberg, Koskenkorva, Elsner, Gooch, Stieler, Immo, Mayenschein, Park, Gaus
Schiedsrichter
Tim Heffner/Andreas Gawlik
Strafminuten
Ravensburg 8, EVL 2
Zuschauer*innen
2.981