10.02.2026

Keine Punkte in Kaufbeuren

EVL verliert das Auswärtsspiel beim alten Rivalen mit 4:6

ESV Kaufbeuren

6

:

4

EV Landshut

Tore

0
:
1

00:35´

Dersch (A. Schwarz)

Raedeke (Oswald/Appendino – PP1)

04:29´

1
:
1

Koziol (Sinn)

10:31´

2
:
1

Heigl (Krening/Schreiner)

11:46´

3
:
1
3
:
2

15:24´

Gooch (Koskenkorva)

Oswald (Raedeke/Zawatsky – PP1)

24:18´

4
:
2

McLellan (Zawatsky)

26:26´

5
:
2
5
:
3

33:57´

Mayenschein (Kornelli/Wenzel)

Schreiner (Heigl/Krening)

43:32´

6
:
3
6
:
4

58:27´

Lindberg (Bergman – EA)

0
:
1

00:35´

Dersch (A. Schwarz)

Raedeke (Oswald/Appendino – PP1)

04:29´

1
:
1

Koziol (Sinn)

10:31´

2
:
1

Heigl (Krening/Schreiner)

11:46´

3
:
1
3
:
2

15:24´

Gooch (Koskenkorva)

Oswald (Raedeke/Zawatsky – PP1)

24:18´

4
:
2

McLellan (Zawatsky)

26:26´

5
:
2
5
:
3

33:57´

Mayenschein (Kornelli/Wenzel)

Schreiner (Heigl/Krening)

43:32´

6
:
3
6
:
4

58:27´

Lindberg (Bergman – EA)

Trotz klarer Überlegenheit in der Schussstatistik musste sich der EVL beim ESV Kaufbeuren mit 4:6 geschlagen geben.    (Foto: Benjamin Lahr)

Der EV Landshut hat das Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren mit 4:6 (2:3/1:2/1:1) verloren. Vor 2.045 Zuschauern in der Energie-Schwaben-Arena war das gastgebende Schlusslicht die effizientere Mannschaft, die trotz einer Schussstatistik von 36:20 für den EVL das bessere Ende für sich hatte. „Kaufbeuren hat heute einfach die Chancen, die wir ihnen gegeben haben, genutzt“, analysierte EVL-Coach Uwe Krupp. „Die Jungs haben gekämpft und bis zum Schluss gearbeitet. Aber wenn nach dem zweiten Drittel fünf von 16 Schüssen, die Kaufbeuren bis dahin hatte, im Tor sind, ist es schwer für die Mannschaft, sich zurückzukämpfen. Das Loch war zu tief.“

Der EVL, der im Vergleich zum Sonntag in Regensburg ohne Martin Haš, aber mit Yannick Wenzel auflief, erwischte den perfekten Start, als Alex Dersch schon nach 35 Sekunden mit dem ersten Schuss den ersten Treffer erzielte. Doch Kaufbeuren schlug zurück und kam nicht nur durch Brent Raedeke (5.) in Überzahl rasch zum Ausgleich, sondern ging durch Fabian Koziol (11.) nach fragwürdigem Videobeweis und Nikolaus Heigl (12.) selbst mit 3:1 in Führung. Als Trevor Gooch, von Jesse Koskenkorva mit einem tollen Pass in den Konter geschickt, sein Solo zum 3:2-Anschlusstor vollstreckte (15.), gingen die Gäste mit frischer Hoffnung in die erste Pause. Zuvor lieferten sich Jakob Mayenschein und Rio Kaiser noch einen kleinen Fight, der für beide mit einem fünfminütigen Aufenthalt auf der Strafbank endete.

Auch im zweiten Drittel herrschte bei den Zweikämpfen die derby-übliche Intensität, diverse Strafen inklusive. Und die Hausherren waren ein weiteres Mal im Powerplay zur Stelle, als Max Oswald das 4:2 besorgte (25.). Tyson McLellan erhöhte mit einem Schlittschuhtor, das dem Videobeweis standhielt (27.), auf 5:2, ehe Landshut mit Jakob Mayenscheins 5:3 (34.) wieder Fahrt aufnahm. Der Rest des zweiten Abschnitts gehörte dem EVL, der viel Druck erzeugte und bei mehreren Großchancen das vierte Tor auf dem Schläger hatte, vor allem Gooch bei seinem Pfostentreffer (40.).

Im Schlussdrittel bog der ESVK mit dem 6:3 durch Vadim Schreiner (44.) vorentscheidend auf die Gewinnerstraße ein. Der EVL bemühte sich weiterhin, konnte jedoch den Drei-Tore-Rückstand nicht mehr aufholen. Den Landshutern gelang mit Extra-Angreifer nur noch eine Ergebnisverbesserung durch Tobias Lindberg zum 6:4 93 Sekunden vor dem Ende.

Am kommenden Wochenende empfängt der EVL am Freitag (19.30 Uhr) die Blue Devils Weiden und tritt am Sonntag (17 Uhr) bei den Krefeld Pinguinen an.

EVL Aufstellung

Langmann, Dietl; A. Schwarz, Dersch, Dietz, Serikow, Jobke, Bergman, Scheibengraber; Mayenschein, Kornelli, Wenzel, Lindberg, Rundqvist, Immo, Gooch, Koskenkorva, T. Schwarz, Stümpel, Park, Gaus

Schiedsrichter

Achim Moosberger/Alexander Singer

Strafminuten

Kaufbeuren 19, EVL 17

Zuschauer*innen

2.045