21.01.2024

Klare Heimniederlage gegen effiziente „rote Teufel“

Der EV Landshut bleibt ein ganzes Wochenende lang ohne Tor und verliert gegen den EC Bad Nauheim mit 0:4.

EV Landshut

0

:

4

EC Bad Nauheim
Tore

0
:
1

30:03´

Coffman (Hickmott)

0
:
2

35:21´

Körner (Hickmott) (SH1)

0
:
3

46:25´

Raedeke

0
:
4

50:06´

Schmidt (Herrmann)

0
:
1

30:03´

Coffman (Hickmott)

0
:
2

35:21´

Körner (Hickmott) (SH1)

0
:
3

46:25´

Raedeke

0
:
4

50:06´

Schmidt (Herrmann)

SCHWER ZU VERTEIDIGEN: Nauheims Topscorer Tim Coffman brachte die Wetterauer in Landshut auf die Siegerstraße. Foto: Christian Fölsner. 

Das hat sich der EV Landshut ganz anders vorgestellt. Die Niederbayern haben im zweiten Spiel in Folge kein Tor erzielt und mussten sich dem EC Bad Nauheim vor 2598 Fans in der Fanatec Arena mit 0:4 geschlagen geben.

„Für uns ist das ein gebrauchtes Wochenende. Wir wollten ein besseres Spiel machen, als in Crimmitschau. Das ist uns nicht gelungen. Die Spiele vorher haben wirklich viele Körner gekostet. Wir waren offensiv nicht in der Lage, viele Chancen zu kreieren. Das hat Bad Nauheim wirklich gut gemacht und so haben wir am Ende verdient verloren. Irgendwann ist der Akku einfach leer. Jetzt haben wir Gelegenheit, erstmal zu regenerieren und dann am Freitag wieder mit viel Energie aufs Eis zu gehen“, bilanzierte EVL-Cheftrauner Heiko Vogler.

„Wir haben heute defensiv richtig gut gespielt. Das ist uns noch nicht so oft gelungen. Für uns war das heute ein unfassbar wichtiger Sieg, der auch für die Moral sehr wichtig ist“, ergänzte ECBN-Coach Harry Lange

Beide Teams legten in den ersten 20 Minuten viel Wert auf Spielkontrolle und ließen vor allem in der Defensive nichts anbrennen. Deshalb hielten sich auch die packenden Situationen vor den beiden Toren in Grenzen. Die aufregendste Szene war ein Pfostenschuss von Nauheims Max Gerlach (6.).

Im zweiten Drittel zogen schließlich die Gäste die Zügel etwas an und präsentierten sich vor allem deutlich effizienter als der EVL. Während Landshut offensiv nur wenig Zug zum Tor entwickeln konnte, versenkte Tim Coffman die Scheibe, als er nicht entschlossen genug attackiert wurde, zum 0:1 (31.). Zu allem Überfluss liefen die Gastgeber dann in eigener Überzahl noch in einen Konter und mussten das 0:2 von Christoph Körner (36.) hinnehmen.

Im letzten Drittel mussten die niederbayerischen Puckjäger dann auch noch auf den verletzten David Stieler verzichten. Zwar ließ die Mannschaft von Heiko Vogler nichts unversucht, doch in der offensiven Zone lief zu wenig zusammen. Außerdem erwies sich Maximilian Meier bei den Hessen als sicherer Rückhalt. Auf der anderen Seite besorgten Brent Raedeke nach einem Landshuter Scheibenverlust (47.) und Kevin Schmidt (51.) mit einem entschlossenen Abschluss den 0:4-Endstand.

Auf die Dreihelmenstädter wartet nun wieder ein Derby-Highlight. Am Freitag (19.30 Uhr) sind die Starbulls Rosenheim in der bereits seit Wochen restlos ausverkauften Fanatec Arena zu Gast. Zum Auswärtsspiel am kommenden Sonntag (17 Uhr) reist der EVL zu den Lausitzer Füchsen.

EVL Aufstellung

Langmann, Vogl; Pageau, Rogl, Bergman, Andreas Schwarz, Brückner, Echtler; Zitterbart, Kornelli, Zientek, Koskenkorva, Cameron, Thomas Brandl, Seidl, Zucker Stieler, Linus Brandl, Tobias Schwarz.

Schiedsrichter

Bastian Steingross / Markus Schütz

Strafminuten

Landshut: 8, Bad Nauheim: 10.

Zuschauer*innen

2598