01.02.2026
Tobias Lindberg einziger Torschütze beim 1:2 in Freiburg
Billich
03:52´
McCallum (Ilestedt)
09:19´
36:22´
Lindberg (Immo)
Billich
03:52´
McCallum (Ilestedt)
09:19´
36:22´
Lindberg (Immo)
Enges Spiel ohne Happy End: Trotz eines Sturmlaufs im letzten Drittel blieb der EVL in Freiburg ohne Punkte. (Foto: Stephan Eckenfels)
Knappe Niederlage für den EVL: Zwei Tage nach dem 2:1-Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse stand nach dem Auswärtsspiel beim EHC Freiburg aus Landshuter Sicht das umgekehrte Ergebnis auf der Anzeigetafel: Das 1:2 (0:2/1:0/0:0) vor 2.178 Fans in der Echte-Helden-Arena hatte seine Ursache im ersten Drittel, danach waren die Schützlinge von Uwe Krupp die – mit zunehmender Spieldauer drückend – überlegene Mannschaft, doch die beiden frühen Gegentreffer erwiesen sich als zu großer Ballast.
Der EVL startete mit dem gleichen Line-up wie beim Heimsieg gegen Weißwasser – und das war nicht die einzige Parallele zum Freitagsspiel. Erneut gerieten die Landshuter schnell in Rückstand, diesmal war es der Freiburger Chris Billich, der sein Team in der 4. Minute mit 1:0 in Führung brachte. Der Kanadier Lynden McCallum packte für die Hausherren in Minute 10 gar das 2:0 drauf, was auch den Zwischenstand nach dem ersten Drittel bedeutete, in dem der EVL offensiv wenig aufs Eis brachte (Schussverhältnis aus Landshuter Sicht: 3:15)
Dies änderte sich im Mittelabschnitt: Beginnend mit dem Break von Trevor Gooch, der an Wölfe-Goalie Fabian Hegmann scheiterte (26.), produzierte der Eislaufverein eine Reihe von Chancen, brauchte allerdings bei einem Lattentreffer von Eero Elo (36.) kurz etwas Glück in der Defensive, bevor Tobias Lindberg das (über)fällige Anschlusstor zum 2:1 markierte (37.).
Stand das zweite Drittel im Zeichen einer Landshuter Überlegenheit, so war es im letzten Durchgang geradezu ein Sturmlauf, mit dem die Gäste (mindestens) das 2:2 erzielen wollten. Doch es sollte an diesem Abend nicht sein. Trotz immensen Drucks und einer Schussbilanz von 13:2 in den letzten 20 Minuten kam der EVL nicht zum Ausgleich, am nächsten dran war Gooch bei seinem Pfostentreffer (53.).
Dass die Schiedsrichter nach einem massiven Bandencheck von Petr Heider gegen Jakob Mayenschein (54.) nicht nur den Freiburger wegen seines Fouls, sondern auch den EVL- Stürmer für „unsportliches Verhalten“ auf die Strafbank schickten, passte in den unglücklichen Gesamtverlauf. Der Eislaufverein rannte am Ende mit Extra-Angreifer an, blieb aber auch bei den letzten Chancen von Lindberg und David Elsner (beide 60.) ohne Erfolg.
EVL Aufstellung
Langmann, Dietl; Jobke, Haš, Dietz, Dersch, Bergman, Serikow, Fischer; Gooch, Koskenkorva, Stümpel, T. Schwarz, Lindberg, Immo, Mayenschein, Kornelli, Elsner, Lindner, Gaus, Scheibengraber
Schiedsrichter
Benjamin Hoppe/Andreas Gawlik
Strafminuten
Freiburg 6, EVL 6
Zuschauer*innen
2.178