21.12.2025
19 Sekunden vor Schluss kassiert der EVL das entscheidende Gegentor beim 3:4 gegen Rosenheim
02:09´
Stretch (Zwickl/van der Linde)
Mayenschein (Gooch)
18:39´
21:13´
Feser (Hanna/Pulkkinen – PP1)
Kornelli (Immo/Lindberg)
50:50´
Wenzel (Gooch)
51:22´
54:00´
Hanna (Tiffels/Zerter-Gossage)
59:41´
Hanna (PP1)
02:09´
Stretch (Zwickl/van der Linde)
Mayenschein (Gooch)
18:39´
21:13´
Feser (Hanna/Pulkkinen – PP1)
Kornelli (Immo/Lindberg)
50:50´
Wenzel (Gooch)
51:22´
54:00´
Hanna (Tiffels/Zerter-Gossage)
59:41´
Hanna (PP1)
Einmal mehr lieferten sich der EVL (hier Trevor Gooch und Goalie Oskar Autio) ein packendes Derby auf Augenhöhe. Das glückliche Ende war diesmal auf Seiten der Oberbayern. (Foto: Christine Vincon/EV Landshut)
Herzschlag-Finish mit unglücklichem Ausgang für den EVL: Vor 4.448 Zuschauern in der ausverkauften VR-Bank Landshut Arena verlor die Truppe von Chefcoach Uwe Krupp das Heim-Derby gegen die Starbulls Rosenheim mit 3:4 (1:1/0:1/2:2). Zweimal konnten die Gastgeber einen Rückstand ausgleichen und Mitte des letzten Drittels sogar mit 3:2 in Führung gehen, doch auch Rosenheim zeigte Comeback-Qualitäten und holte sich 19 Sekunden vor Schluss in Überzahl den glücklichen Auswärtssieg.
Es dauerte nur 129 Sekunden bis zum ersten Tor – und jubeln konnten zunächst die Gäste nach dem Abstauber von C.J. Stretch. Schon früh entwickelte das Derby seine gewohnte Stimmung auf den Rängen und Intensität auf dem Eis, wo der EVL eine Antwort auf die Rosenheimer Überlegenheit in der Anfangsphase suchte – und fand: Nach perfektem Zuspiel von Trevor Gooch tauchte Jakob Mayenschein frei vor Starbulls- Goalie Oskar Autio auf und verlud den letztjährigen DEL2-Spieler des Jahres nach allen Regeln der Kunst zum 1:1 (19.).
Als Rosenheim im Powerplay durch Scott Feser (22.) rasch das 1:2 erzielte, stand der EVL erneut vor der Herausforderung, gegen die beste Abwehr der Liga einen Rückstand aufzuholen. Die offensiven Bemühungen waren im zweiten Drittel bei weitem zielstrebiger und erfolgversprechender, doch Großchancen u.a. von David Stieler (26.) sowie den von der Strafbank zurückkehrenden und allein aufs Gästetor zulaufenden Stanislav Dietz (36.) blieben ungenutzt. Ein Remis nach 40 Minuten hätte dem Spielverlauf besser entsprochen.
Weil Eishockey aber nicht im Konjunktiv stattfindet, schritt der EVL im letzten Drittel zur Tat – und wie: Innerhalb von 32 Sekunden drehten Julian Kornelli (51.) und Yannick Wenzel (52.) mit zwei blitzsauberen Handgelenkschüssen das Spiel zum 3:2 und verwandelten das Stadion in ein Tollhaus. Leider nur kurzzeitig: Rosenheims überragender Verteidiger Shane Hanna glich erst von der blauen Linie zum 3:3 aus (55.) und besorgte 19 Sekunden vor Schluss mit einem Alleingang in Überzahl das Game- Winning-Goal zum 3:4.
„Wir sind unglaublich enttäuscht, wie die letzten Minuten für uns abgelaufen sind“, sagte Uwe Krupp. Der Coach sprach von einer harten Lektion, zeigte sich aber zugleich optimistisch, dass die Mannschaft daraus lernen werde. Schon am Dienstag geht`s für den EVL weiter mit dem Auswärtsmatch beim EC Bad Nauheim. Spielbeginn im Colonel- Knight-Stadion ist um 19.30 Uhr.
EVL Aufstellung
Langmann, Dietl; Plouffe, Haš, Dietz, Dersch, Bergman, Elsner; Gooch, Koskenkorva, Lindberg, Wenzel, Stieler, Immo, Mayenschein, Kornelli, Gaus, Steck, Park, Scheibengraber
Schiedsrichter
Lukas Voit/Thomas Kalnik
Strafminuten
EVL 16, Rosenheim 6
Zuschauer*innen
4.448 (ausverkauft)