23.02.2024

Nullrunde in Krefeld

EV Landshut kann Chancenübergewicht nicht nutzen und unterliegt bei den Krefeld Pinguinen mit 0:3

Krefeld Pinguine

3

:

0

EV Landshut
Tore

Niederberger (Flaake/Fischer)

18:54´

1
:
0

Fischer (SH1)

28:05´

2
:
0

Weiß (Riefers/Flaake) (PP1)

30:45´

3
:
0

Niederberger (Flaake/Fischer)

18:54´

1
:
0

Fischer (SH1)

28:05´

2
:
0

Weiß (Riefers/Flaake) (PP1)

30:45´

3
:
0

KEIN WEG VORBEI AN FELIX BICK: Hier scheitert Robin Drothen am starken KEV-Schlussmann. Foto: Christoph Jürgens.

Trotz bester Torchancen ist der EV Landshut bei den Krefeld Pinguinen leer ausgegangen. Vor der herausragenden Kulisse von 6187 Fans unterlagen die Rot-Weißen in Nordrhein-Westfalen trotz einer ordentlichen Leistung mit 0:3 und haderten am Ende vor allem mit den zahlreichen vergebenen Gelegenheiten im Powerplay.

„Felix Bick war heute ein großer Rückhalt für Krefeld. Außerdem haben sie sich in jeden Zweikampf geworfen und viele Schüsse geblockt. Wir haben immer wieder einen Weg gesucht, um ein Tor zu erzielen, aber das ist uns heute nicht gelungen. Deshalb hat Krefeld am Ende auch verdient gewonnen“, kommentierte EVL-Headcoach Heiko Vogler nach einem enttäuschenden Eishockey-Abend in Krefeld.

Zwar erarbeiteten sich die Dreihelmenstädter in der Seidenstadt ein Schussverhältnis von 37:18, gingen aber am Ende dennoch als Verlierer vom Eis. Trotz der langen Busfahrt hatte der EVL schon früh beste Chancen in Führung zu gehen, traf aber anstand ins Netz nur den Pfosten. Die Pinguine agierten dagegen deutlich kaltschnäuziger und gingen durch einen von Leon Niederberger gekrönten Konter in Führung (19.). Für den zweiten Durchgang nahmen sich die Rot-Weißen eine Menge vor, entwickelten aber weiter nicht genug Torgefahr. Gerade in Überzahl war an diesem Abend der Wurm drin. Zu allem Überfluss leisteten sich die Gäste im Powerplay auch noch einen folgenschweren Scheibenverlust – Mike Fischer (29.) stellte auf 2:0. Kurz darauf erteilte der KEV den Niederbayern dann auch noch eine kleine Lehrstunde in Sachen Powerplay. Bei einer Strafe gegen Edwin Schitz legte Alexander Weiß den dritten Treffer nach (31.).

Landshut gab auch in der Folge weiter Gas, doch was die EVL-Cracks vor dem gegnerischen Tor auch versuchten, nichts gelang. Neben einem überragenden Felix Bick war das eine oder andere Mal auch eine gehörige Portion Pech dabei. Andreas Schwarz hatte die größte Möglichkeit für seine Farben und traf nur den Pfosten (28.). Mehr war offensiv an diesem Abend einfach nicht drin.

Weiter geht´s am Sonntag: Zum vorletzten Hauptrunden-Heimspiel ist dann Tabellenführer Kassel Huskies in der Landshuter Fanatec Arena zu Gast. Spielbeginn ist wie gewohnt um 17 Uhr.

Bereits am Samstag (18 Uhr) steigt im Stadion das große Benefizspiel der LA ICE BREAKERS.

EVL Aufstellung

Langmann, Vogl; Zitterbart, Echtler, Andreas Schwarz, Bergman, Schmidt, Thomas Brandl, Reich; Cameron, Koskenkorva, Zucker, Tonge, Stieler, McLellan, Zientek, Kornelli, Seidl, Schitz, Linus Brandl, Drothen.

Schiedsrichter

Bastian Steingross / David Cespiva

Strafminuten

Krefeld: 19, Landshut: 13.

Zuschauer*innen

6187