26.09.2025
EVL-Mitgliederversammlung geht kurz und prägnant über die Bühne
Blicken tatkräftig und optimistisch in die Zukunft: EVL-Präsident Alexander Steiger (3.v.li.) mit seinen Vorstandskollegen Hans Rampf, Raimund Plomer und Jörg Wollny (v.re.) sowie Nachwuchskoordinator Christoph Wohlgemuth. (Foto: Christine Vincon)
Kurz, professionell und ohne besondere Vorkommnisse verlief die Mitgliederversammlung des EV Landshut in dieser Woche. Da heuer keine Neuwahlen auf dem Programm standen und auch kein außergewöhnlicher Diskussionsbedarf seitens der Mitglieder bestand, konnte die Veranstaltung im VIP-Raum der VR-Bank Landshut Arena in gut einer halben Stunde über die Bühne gebracht werden.
Der Überblick, den Präsident Alexander Steiger auch im Namen seiner Vorstandskollegen Hans Rampf, Raimund Plomer und Jörg Wollny der Versammlung gab, zeichnete ein ausgesprochen positives Bild des EVL anno 2025 – sowohl bezüglich des DEL2-Teams als auch in Sachen Nachwuchsarbeit. Erneut wurde der Eislaufverein vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) als Fünf-Sterne-Ausbildungsclub ausgezeichnet.
Nachwuchskoordinator Christoph Wohlgemuth skizzierte die weiterhin sehr respektable und bundesweit beeindruckende Erfolgsbilanz der EVL-Jugendteams; Höhepunkt in der vergangenen Saison war der Gewinn des Deutschen Meistertitels durch die U15 des EV Landshut. Zugleich kündigten die Verantwortlichen auf der Mitgliederversammlung an, dass sie sich um mehr Eiszeit für die Nachwuchsmannschaften bemühen werden, damit die jungen Talente am Gutenbergweg noch besser ausgebildet werden können.
Präsident Alexander Steiger beschrieb die Entwicklung im Profibereich als gut und weiterhin vielversprechend. In der letzten DEL2-Saison wurde insgesamt ein Zuschauerschnitt von 3.800 erreicht, rund 500 mehr als im Jahr zuvor. Nach der Verpflichtung von Uwe Krupp als neuem Chefcoach gab es zudem einen echten Schub bei den Dauerkarten, von denen für die Saison 2025/26 rund 1.500 verkauft wurden, auch hier ein deutliches Plus gegenüber der Vorsaison. Die aktuelle Aufbruchstimmung, so Steiger, wolle man nun weitertragen – ohne übertriebene Erwartungen zu hegen angesichts von bärenstarken, hochambitionierten DEL2-Konkurrenten wie Krefeld, Düsseldorf oder Kassel.
Die Versammlung beschloss eine maßvolle Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, die der Vorstand aufgrund der gestiegenen Kosten vorgeschlagen hatte. Last not least erfolgte die Entlastung des Vorstandes durch die anwesenden Mitglieder.