04.02.2024

Shutout-Sieg gegen Freiburg

EV Landshut

3

:

0

EHC Freiburg
Tore

Koskenkorva (A. Schwarz/Bergman)

16:45´

1
:
0

Stieler (Bergman/Seidl) (PP1)

34:18´

2
:
0

Cameron (Kornelli/T. Brandl) (EN)

58:28´

3
:
0

Koskenkorva (A. Schwarz/Bergman)

16:45´

1
:
0

Stieler (Bergman/Seidl) (PP1)

34:18´

2
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0

Cameron (Kornelli/T. Brandl) (EN)

58:28´

3
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TOR FÜR DEN EVL: Jesse Koskenkorva bejubelt seinen Treffer zum 1:0 des EV Landshut gegen den EHC Freiburg. Foto: Christian Fölsner.

Shutoutsieg für den EVL! Im Rahmen des großen EVL-Nachwuchstages hat der EV Landshut in der DEL2 einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 2786 Zuschauer*innen in der Fanatec Arena setzten sich die Niederbayern gegen den EHC Freiburg verdient mit 3:0 durch. Der EVL bleibt dank des dritten Heimsiegs in Folge auf Tabellenplatz fünf.

„Wir haben uns viel vorgenommen, nachdem wir uns in Ravensburg nicht mit drei Punkten belohnen konnten. Wir haben da angefangen, wo wir am Freitag aufgehört haben und haben Freiburg früh gestört und viel Druck gemacht. Die Führung war natürlich extrem wichtig. Freiburg ist dann im zweiten Drittel besser reingekommen. Umso wichtiger war es, dass wir im Powerplay das 2:0 gemacht haben. Ganz wichtig war natürlich der eine oder andere Save von Jonas, denn da hätte das Spiel auch kippen können. Insgesamt haben wir aber Freiburg nicht viel gegeben. Wir haben viel Leidenschaft gezeigt und jeder hat für den anderen gekämpft“, erläutert EVL-Trainer Heiko Vogler nach einer intensiven Partie.

„Es fühlte sich das ganze Spiel so an, als würden wir immer einen Schritt zu spät kommen. Landshut hat wirklich gut gespielt“, lobte auch EHCF-Coach Timo Saarikoski die Vorstellung des EVL.

Allerdings begann der große EVL-Nachwuchstag mit einer sportlichen Hiobsbotschaft für die Gastgeber. Kapitän Nick Pageau fällt nämlich bis auf Weiteres aus und stand genauso wenig im Lineup wie Alex Tonge.

Dennoch begann der EVL mit einem starken Forechecking und Lust auf Offensive. So ließ der erste Torjubel auch keine zwei Minuten auf sich warten. Allerdings fand das vermeintliche 1:0 von David Stieler, der einen Bergman-Schuss abgefälscht hatte, aufgrund eines hohen Stocks keine Anerkennung. Landshut blieb aber weiter mutig und hatte erst einen Lattentreffer durch Julian Kornelli zu verzeichnen, ehe Jesse Koskenkorva die Sehnsucht nach einem Tor beendete. Drei Minuten vor Ende des ersten Drittels lenkte der Finne ein Zuspiel von Andreas Schwarz gekonnt an Patrik Cerveny vorbei in die Maschen (17.).

Landshut war gerade im zweiten Drittel mehr in der eigenen Zone gefordert, zeigte dabei aber enormes Durchsetzungsvermögen und konnte sich jederzeit auf Jonas Langmann verlassen, der ein fehlerfreies Spiel ablieferte und den einen oder anderen „Hochkaräter“ der Gäste entschärfte. So war der EVL an diesem Abend auch die effizientere Mannschaft. David Stieler nutzte nämlich die einzige Überzahlsituation der Gastgeber im Spiel zum 2:0 (35.).

Zwar ließen die Wölfe auch im Schlussabschnitt nichts unversucht, um noch einmal ins Spiel zurückzukommen, doch der ersatzgeschwächte EVL ging mit viel Feuer in jeden einzelnen Zweikampf und zeigte eine enorm kampfstarke und geschlossene Mannschaftsleistung, die auch dank eines überragenden Torhüters Jonas Langmann mit drei Punkten und einem Shutout-Sieg belohnt wurde. Nachdem etliche gute Konteransätze nicht von Erfolg gekrönt wurden, besorgte Brett Cameron 92 Sekunden vor Ende per Empty-Net-Goal den 3:0-Endstand.

Weiter geht es am kommenden Freitag mit einem Auswärtsspiel bei Tabellenschlusslicht Bietigheim Steelers (19.30 Uhr/EgeTrans Arena). Im letzten Heimspiel vor einer Pause aufgrund des Outdoor-Triples in Klingenthal empfängt der EVL am Sonntag, den 11. Februar den ESV Kaufbeuren zum Derby. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

EVL Aufstellung

Langmann, Vogl; Rogl, Zitterbart, A. Schwarz, Bergman, Brückner, Echtler; Koskenkorva, Drothen, Cameron, Zientek, Kornelli, Schitz, Seidl, Stieler, Zucker, Reich, T. Brandl, L. Brandl.

Schiedsrichter

Marcus Brill / Marc André Naust

Strafminuten

Landshut: 2, Freiburg: 2.

Zuschauer*innen

2786