06.03.2026

Toller Sieg vor vollem Haus: EVL dreht das Derby!

Lindberg, Elsner und Immo machen aus einem 0:2 ein 3:2 nach Overtime

EV Landshut

3

:

2

Starbulls Rosenheim

Tore

0
:
1

08:05´

Hanna (Sarault/Tiffels)

0
:
2

31:32´

Hanna

Lindberg (Immo/Dietz)

47:55´

1
:
2

Elsner (Immo/Stieler – PP1)

49:05´

2
:
2

Immo (Lindberg/Dietz)

62:57´

3
:
2
0
:
1

08:05´

Hanna (Sarault/Tiffels)

0
:
2

31:32´

Hanna

Lindberg (Immo/Dietz)

47:55´

1
:
2

Elsner (Immo/Stieler – PP1)

49:05´

2
:
2

Immo (Lindberg/Dietz)

62:57´

3
:
2

So sehen Derby-Sieger (und Derby-Verlierer) aus: Siegtorschütze Tor Immo und seine Assistenten Tobias Lindberg und Stanislav Dietz jubeln über das 3:2, auf Rosenheimer Seite sind Torhüter Oskar Autio und die Fans weniger begeistert.   (Foto: Christine Vincon)

Denkwürdiger Derby-Sieg für den EVL! Vor 4.448 Zuschauern in der ausverkauften VR-Bank Landshut Arena rangen die Schützlinge von Uwe Krupp die Starbulls Rosenheim mit einer außerordentlichen Energie- und Willensleistung nach 0:2-Rückstand (bis Mitte des Schlussdrittels) am Ende mit 3:2 nach Verlängerung nieder. „Wir haben immer dran geglaubt und einen Weg gefunden, das Spiel für uns zu entscheiden“, freute sich der EVL-Coach nach einem Eishockey-Drama der gehobenen Art, dessen Emotionen sich nach 62 Minuten und 57 Sekunden in grenzenlosem Jubel bei Mannschaft und Fans entluden.

Dabei hatte das Match nicht im Sinne der Gastgeber begonnen. Den einzigen Treffer im ersten Drittel erzielte Shane Hanna für Rosenheim in der 9. Minute. Zunächst war es ein chancenarmes Match; das Schussverhältnis von 5:6 (aus EVL-Sicht) im ersten Drittel zeigte, dass noch nicht die maximale offensive Betriebstemperatur erreicht war.

Im Mittelabschnitt suchten beide Teams deutlich häufiger den Torabschluss, das Ergebnis war aber das gleiche: Rosenheim konnte einmal jubeln – und der Grund dafür hieß wieder Hanna, der einen Rebound zum 0:2 ins Landshuter Gehäuse hineinarbeitete (32.). Der EVL traf durch Julian Kornelli die Latte (25.) und erspielte sich speziell im Endspurt vor der zweiten Pause hochwertige Chancen, doch weder Trevor Gooch noch Tobias Schwarz (40.) konnte Gäste-Goalie Oskar Autio bezwingen.

Dann das begeisternde letzte Drittel: Der Eislaufverein erhöhte den Druck auf die lange Zeit nicht zu überwindende Rosenheimer Defensive – und nun fielen auch die Tore: Erst finalisierte Tobias Lindberg eine sehr coole Kombination über Stanislav Dietz und Tor Immo zum 1:2 (48.), ehe David Elsner in Überzahl das 2:2 nachlegte (50.) Jetzt herrschte phantastische Stimmung am Gutenbergweg, der EVL suchte mit viel Tempo und Wucht die Entscheidung, stürmte phasenweise wie entfesselt, aber Rosenheim rettete sich in die Overtime – in der „Goldhelm“ Tor Immo mit seinem Siegtreffer in der 63. Minute das Stadion endgültig zum Beben brachte.

Damit konnte sich der EVL auf Tabellenplatz 7 verbessern und hat am letzten Hauptrundenspieltag (einheitliche Anfangszeit: 17 Uhr) noch die Chance, auf Rang 6 zu springen und sich direkt für die Playoffs zu qualifizieren. Voraussetzungen dafür sind ein eigener Drei-Punkte-Sieg in Kassel und eine „Nullrunde“ des aktuellen Sechsten Eisbären Regensburg in Ravensburg.

EVL Aufstellung

Langmann, Dietl; Dietz, A. Schwarz, Bergman, Haš, Jobke, Serikow; Lindberg, Koskenkorva, Rundqvist, Gooch, Stieler, Immo, Mayenschein, Kornelli, Elsner, T. Schwarz, Park, Gaus

Schiedsrichter

Aleksander Polaczek/Daniel Kannengießer

Strafminuten

EVL 10, Rosenheim 14

Zuschauer*innen

4.448 (ausverkauft)