22.03.2026

Trotz guter Reaktion: EVL unterliegt in Spiel drei

Nach 2:5-Niederlage in Krefeld steht es in der Viertelfinal-Serie 0:3

Krefeld Pinguine

5

:

2

EV Landshut

Tore

Santos (Köhler)

04:04´

1
:
0

Müller (Köhler/Zengerle)

05:25´

2
:
0

Payerl (Buschmann/Suess)

09:16´

3
:
0
3
:
1

23:33´

Lindberg (Stieler/Bergman – PP1)

3
:
2

37:40´

Stieler (Elsner/Bergman – PP1)

Matsumoto (Zengerle/Dybowski – PP1)

44:44´

4
:
2

Bruch (Matsumoto/Buschmann)

55:43´

5
:
2

Santos (Köhler)

04:04´

1
:
0

Müller (Köhler/Zengerle)

05:25´

2
:
0

Payerl (Buschmann/Suess)

09:16´

3
:
0
3
:
1

23:33´

Lindberg (Stieler/Bergman – PP1)

3
:
2

37:40´

Stieler (Elsner/Bergman – PP1)

Matsumoto (Zengerle/Dybowski – PP1)

44:44´

4
:
2

Bruch (Matsumoto/Buschmann)

55:43´

5
:
2

Heißer Tanz in Krefeld: Der EVL zog sich im dritten Viertelfinal-Duell bei den Pinguinen ordentlich aus der Affäre, musste sich nach 60 Minuten aber erneut geschlagen geben.   (Foto: Christoph Jürgens)

Trotz einer sehr ordentlichen Reaktion auf die hohe Heimniederlage vom Freitag und eines phasenweise richtig guten Auswärtsspiels bei der besten Mannschaft der Liga hat der EV Landshut auch in Spiel drei des Playoff-Viertelfinals gegen die Krefeld Pinguine den Kürzeren gezogen – diesmal mit 2:5 (0:3/2:0/0:2). Damit liegt der EVL in der Best-of-seven-Serie mit 0:3 zurück – und Krefeld hat in Spiel vier am Dienstag (19.30 Uhr) in der VR-Bank Landshut Arena den ersten „Matchpuck“ zum Einzug ins Halbfinale.

Beim EVL war der am Freitag angeschlagen fehlende Stürmer Jesse Koskenkorva wieder an Bord, während in der Abwehr Alexander Dersch und Dylan Plouffe ins Team rückten. Im Unterschied zu den ersten beiden Viertelfinalspielen, als jeweils Landshut in Führung ging, brachten sich diesmal zuerst die Pinguine auf die Anzeigetafel – und zwar gleich dreimal: Mathews Santos (5.), Marcel Müller (6.) und Adam Payerl (10.) sorgten für ein frühes 3:0, das den Eislaufverein in eine extrem schwierige Situation versetzte. Dass der EVL gewillt war, sich vehement zu wehren, war bei den Faustkämpfen von Wade Bergman gegen Alexander Weiß (16.) und Alex Dersch gegen Max Newton (19.) zu sehen, für die alle Beteiligten eine Fünf-Minuten-Strafe erhielten.

Auch im zweiten Durchgang gab ́s einen Fight (Colton Jobke vs. Oliver Mebus/28.), aber das war auch schon die einzige Schnittmenge mit dem ersten Drittel. Der EVL riss die Initiative an sich und verschaffte sich durch den 3:1-Anschlusstreffer in Überzahl durch Tobias Lindberg (24.) einen zusätzlichen Schub. Landshut war nun am Drücker, brachte den Hauptrundensieger mit mutigen, zielstrebigen Angriffsaktionen in erhebliche Schwierigkeiten und belohnte sich für sein (bisher) bestes Drittel in diesem Viertelfinale mit dem 3:2 durch David Stieler (38./PP) noch ein weiteres Mal.

Unmittelbar zu Beginn des Schlussabschnitts verpasste Trevor Gooch das 3:3 nur hauchdünn (41.), und auch nach Jonathan Matsumotos 4:2 (45./PP) glaubten die Gäste weiterhin an ihre Chance. Das Gesamtschussverhältnis von 27:27 dokumentiert die respektable Vorstellung der Rot-Weißen, die allerdings nach dem 5:2 durch Daniel Bruch (56.) ihre Niederlage akzeptieren mussten. „Krefeld hatte in den entscheidenden Momenten die Antworten“, bilanzierte EVL-Coach Uwe Krupp und bescheinigte zugleich seinem Team ein „ganz gutes Spiel“.

EVL Aufstellung

Langmann, Dietl; Bergman, Jobke, Dietz, A. Schwarz, Plouffe, Dersch, Serikow; Rundqvist, Koskenkorva, Lindberg, Gooch, Stieler, Immo, T. Schwarz, Kornelli, Elsner, Gaus, Park

Schiedsrichter

David Cespiva/Achim Moosberger

Strafminuten

Krefeld 25, EVL 23

Zuschauer*innen

7.387