12.02.2026

Zwei ganz unterschiedliche Aufgaben

EVL am Freitag gegen Weiden und am Sonntag bei Spitzenreiter Krefeld

Wiedersehen in Krefeld: Am Sonntag trifft der EVL zum vierten Mal in dieser Saison auf die Pinguine – die bisherige Bilanz: zwei Siege für Landshut, einer für Krefeld.   (Foto: Christine Vincon/EVL)

Viel unterschiedlicher könnten die beiden Aufgaben nicht sein, die der EVL am Wochenende vor sich hat: Am Freitag (19.30 Uhr) ist mit dem Vorletzten Blue Devils Weiden ein tabellarisches Kellerkind zu Gast in der VR-Bank Landshut Arena. Ganz andere Vorzeichen herrschen am Sonntag (17 Uhr), wenn die Truppe von Uwe Krupp bei Spitzenreiter und Aufstiegsaspirant Krefeld Pinguine gefordert ist.

Die Lage: Nach den verlorenen Derbys in Regensburg (2:5) und Kaufbeuren (4:6) hat der EVL als Tabellenachter fünf Punkte Rückstand auf Rang 6 und damit die direkte Playoff-Qualifikation. „Sechs Gegentore sind zu viel“, befand der Coach nach dem Match in Kaufbeuren. Mit einer stabileren Defensive wollen die Rot-Weißen den Turnaround schaffen. „Es fängt immer wieder beim Fundament an“, sagt Uwe Krupp. Kapitän Andreas Schwarz, der in Kaufbeuren davon sprach, dass das Team „unterirdisch verteidigt“ habe, brachte am Donnerstag die Lage in einer Botschaft an die Fans auf den Punkt: „Ich als Kapitän und wir als Mannschaft können jetzt noch soviel reden, am Ende zählt die Leistung auf dem Eis.“

Die Gegner: Freitags-Gegner Weiden hat zehn der letzten zwölf Partien verloren, zuletzt gab es fünf Pleiten in Folge. Die Formkurve zeigt Richtung Playdowns, zumal seit der Trennung von Trainer Sebastian Buchwieser vor drei Wochen noch kein (dauerhafter) Nachfolger präsentiert wurde; der Sportliche Leiter Jürgen Rumrich agiert als Interimscoach. Bester Scorer ist der während der Saison aus Ravensburg gekommene Alex-Olivier Voyer mit 30 Punkten.

Genau doppelt so häufig hat der „Goldhelm“ von Sonntags-Gegner Krefeld bereits gescort – Max Newton konnte bis dato nicht weniger als 60 Punkte anhäufen. Sturmkollege Mathew Santos kam auf 57 und Davis Vandane als überragender Verteidiger auf stolze 51. Nach 13 Siegen in den letzten 15 Spielen haben die Pinguine acht Spieltage vor Ende der Hauptrunde nicht nur das Playoff-Ticket vorzeitig sicher, sondern auch schon das Heimrecht im Viertelfinale.

Das Personal: Wegen Verletzung nicht an Bord sind aktuell Verteidiger Dylan Plouffe sowie die Stürmer David Elsner und David Stieler.

So könnt ihr dabei sein: Heimspieltickets gibt es unter www.evl.info. Auf www.sporteurope.tv werden alle Spiele live übertragen.