28.12.2025
EVL schlägt Freiburg mit 4:3 – Doppelpack von David Elsner
Elsner (Immo/Lindberg –PP1)
07:28´
Mayenschein (Koskenkorva/Gooch – PP1)
15:11´
Elsner (Koskenkorva/Gooch)
42:09´
48:06´
O ́Donnell (Hempel/Ventelä)
48:57´
Elo (Schlenker/Ventelä)
Immo (Gooch)
52:22´
52:31´
O ́Donnell (Schlenker/Trinkberger)
Elsner (Immo/Lindberg –PP1)
07:28´
Mayenschein (Koskenkorva/Gooch – PP1)
15:11´
Elsner (Koskenkorva/Gooch)
42:09´
48:06´
O ́Donnell (Hempel/Ventelä)
48:57´
Elo (Schlenker/Ventelä)
Immo (Gooch)
52:22´
52:31´
O ́Donnell (Schlenker/Trinkberger)
Eines von zwei Landshuter Überzahltoren beim 4:3-Sieg gegen Freiburg: Jakob Mayenschein überwindet Gästegoalie Fabian Hegmann zum zwischenzeitlichen 2:0 in der 15. Minute. (Foto: Christine Vincon/EVL)
Nächster Heimsieg für den EVL: Zwei Tage nach dem 6:3 im Derby gegen Regensburg setzten sich die Schützlinge von Chefcoach Uwe Krupp gegen den EHC Freiburg mit 4:3 (2:0/0:0/2:3) durch und stockten so ihr Punktekonto innerhalb von 48 Stunden um sechs Zähler auf.
Vor 4.131 Zuschauern in der VR-Bank Landshut Arena war das Match am Ende aus Sicht der Hausherren spannender als nötig, da die zuletzt formverbesserten Freiburger nie aufsteckten und trotz zwischenzeitlicher Drei-Tore-Führung des EVL mit ihrer Schlussoffensive noch an einer möglichen Overtime schnupperten. „Wir freuen uns über die drei Punkte“, betonte Uwe Krupp. Und fügte hinzu: „Es ist nie langweilig, wenn wir spielen. Als Trainer sieht man das vielleicht etwas anders, aber ich denke, für die Fans ist es eine gute Sache. Wir arbeiten an unseren Themen.“
Der insgesamt verdiente Landshuter Erfolg basierte erneut auf einem durchschlagskräftigen Powerplay, mit dem der EVL bei drei Gelegenheiten zwei Tore produzierte (und damit seine Saisonstatistik als bestes Powerplay-Team der Liga auf knapp 30 Prozent Effizienz ausbaute). Gegen Freiburg waren es David Elsner (8.) und Jakob Mayenschein (16.), die in Überzahl trafen und für eine 2:0-Führung sorgten, die nicht nur nach dem ersten, sondern auch nach dem zweiten Drittel Bestand hatte.
Als Elsner nach 129 Sekunden im Schlussabschnitt seinen persönlichen Doppelpack schnürte, schienen die Weichen für einen vergleichsweise ungefährdeten Heimsieg gestellt, doch die Gäste hatten andere Pläne. Binnen 53 Sekunden machten Shawn O ́Donnell und Eero Elo aus dem 3:0 ein 3:2 (49.), und auch das 4:2 durch Tor Immo nach tollem No-look-Pass von Trevor Gooch (53.) warf Freiburg nicht aus der Bahn – nur neun Sekunden später verkürzte O ́Donnell wieder auf ein Tor Abstand.
Diesen Vorsprung brachte der EVL letztlich über die Zeit und wird damit angesichts von aktuell jeweils vier Punkten Rückstand auf den Dritten Kassel und vier Zählern Vorsprung auf den Fünften Crimmitschau auf jeden Fall als Tabellenvierter der DEL2 ins neue Jahr gehen – unabhängig vom Ausgang des letzten Spiels 2025 am Dienstag (19.30 Uhr) bei den Lausitzer Füchsen.
EVL Aufstellung
Langmann, Dietl; Bergman, Plouffe, Dietz, Haš, Lindner, Dersch; Mayenschein, Kornelli, Gaus, Lindberg, Stieler, Immo, Gooch, Koskenkorva, Elsner, Steck, Park, Scheibengraber
Schiedsrichter
Aleksander Polaczek/Thomas Kalnik
Strafminuten
EVL 4, Freiburg 6
Zuschauer*innen
4.131